Balearenmarkt: Schwein gehabt

wurstDer Balearen-Markt ist mit Abstand der größte Markt auf Mallorca. Einmal im Jahr reisen die Händler mit ihren Waren aus allen Ecken der Insel an.

Wer sich nichts aus Fleisch oder Käse macht, kann sich an tausend anderen Dingen erfreuen, die auf dem Markt zu sehen sind.

Zum Beispiel Süßigkeiten, die an liebevoll hergerichteten Ständen angeboten werden. Oder handgemachte Schuhe. Oder Oliven in allen Variationen. Und Wein und Bier und überhaupt ist der Balearen-Markt ein Fest für Genießer. Und davon gibt es auf dieser wunderschönen Insel eine Menge.

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Abaco: Dekadent durch die Nacht

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Muss man den Freitagabend irgendwo verbringen, wo das Fläschchen Wasser um die sechs Euro kostet und der Cocktail bei 16 Euro anfängt? Nein, muss man nicht. Aber man sollte. Allerdings nur dann, wenn man bereit ist, eine Bar aufzusuchen, die in ihrer Einmaligkeit an Dekadenz, Plüsch und Kitsch-as-Kitsch-Can nicht zu überbieten ist.

Die „Abaco“-Bar in der Altstadt von Palma gilt, glaubt man dem Bewertungslokal Tripadvisor, als eine der schönsten und ungewöhnlichsten Bars Europas. Dieses gastronomische und architektonische Kleinod befindet sich in einem ehemaligen Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert.

Gegründet wurde das „Abaco“ vor 35 Jahren von zwei Mallorquinern, die viel Zeit, viel Fantasie und noch mehr Geld gehabt haben müssen. Dass das Pärchen außerdem über einen exquisiten Geschmack verfügt, wird dem Besucher schon beim Betreten des Stadtpalastes klar.

Gedimmtes Licht unter Kronleuchtern, die bestimmt nicht im IKEA-Katalog zu finden sind, erwartet den Gast dieses Etablissements in der „Lonja“-Gegend von Palma. Vogelvolière mit Wellensittichen, Springbrunnen, überdimensionale Blumenbouqets aus Lilien, Levkojen und Astern, dazu dezente Musik von Strauss und Mozart – so sieht Bar-Art aus.

Wenn die livrierten Kellner dann am späten Freitagabend das Kommando zum Rosenblätter-Regen geben, ist das Wahnsinns-Erlebnis komplett. Mehr an Dekadenz geht nicht.

Das heißt doch: Berge von frischen Früchten – Bananen, Zitronen, Orangen, Äpfel – sind kunstvoll zu Obst-Altären drapiert worden.

Kein Wunder, dass bei dieser Opulenz dem Besucher schon mal das Wasser im Munde zusammenläuft. Das darf angesichts dieser Vielfalt an Eindrücken dann auch mal ein bisschen mehr kosten.

Fotografieren ist in diesem Luxustempel für die Sinne offiziell verboten. Deshalb heute nur ein paar Schnellfotos aus dem Handy.

Mehr Bilder gibt’s auf der >> Homepage der Abaco-Bar <<