
Es kommt nicht mehr so oft vor, dass wir essen gehen. Und wenn, dann sind es meistens asiatische Restaurants, die uns seit Jahren vertraut sind. Dumplings, Pad Thai, General-Tao-Chicken – solche Sachen. Und jetzt plötzlich Köttbullar bei IKEA.
Es gibt viele Gründe, an einem bitterkalten Wintersonntag ins Möbelhaus zu gehen. Die Auswahl an Tischen, Regalen und Stühlen ist groß. Leute gucken ist eine Option, die mir persönlich am liebsten ist. Und warum eigentlich nicht auch mal Mittagessen bei IKEA?
Der Andrang ist riesig. Vor allem junge Familien mit Kleinkindern tummeln sich um die Vitrinen. Es herrscht ein Schreien und Schubsen, und ja, es gibt charmantere Restaurants als die Cafeteria bei IKEA.
Ich habe den Eindruck, viele der Familien kommen ausschließlich wegen des Essens hierher. Das Menü ist reichhaltig und enthält sogar vegetarische Optionen. Fettarme Gerichte gibt es auch – perfekt für jemanden, der Diätvorschriften beachten muss.
Mit Köttbullar kann man nicht viel verkehrt machen. Köttbullar ist das schwedische Wort für Fleischbällchen. Sie werden traditionell mit Rahmsauce, Kartoffelpüree, Preiselbeermarmelade und Erbsen serviert. Die Rahmsauce sparen wir uns, der Rest geht klar.
Am Nachbartisch schieben sich ein paar Teenager vergnügt Kalorienbomben aus der Kühlvitrine rein – Apfelkuchen, Schokotorte, Käsesahne. Aber es gibt auch gebeizten Gravlax mit Dill, eine wunderbare Vorspeise. Oder Lachsfilet mit Blumenkohlreis und Paprikarelish. Und natürlich wird auch das gute alte Chicken mit Pommes angeboten.
Fazit: IKEA ist okay für Leute, die eine schnelle, günstige Mahlzeit suchen. Frische, hochwertige Küche ohne Massenabfertigung gibt’s woanders – vermutlich nicht zu diesen Preisen.
