
Noch lässt der Frühling in diesem Teil Kanadas auf sich warten. Das hindert uns aber nicht daran, Ostern so zu feiern, wie wir es mögen: mit Freunden, Kaminfeuer, gutem Essen und Gesprächen über Gott und die Welt – und wenn’s sein muss, auch über den Teufel.
Während der Lac Dufresne noch immer unter einer dicken Schicht aus Eis und Schnee schlummert, wagt sich zweieinhalb Stunden weiter südlich, auf der Farm, zumindest das erste zarte Grün aus dem trotzigen, viel zu kalten Boden.
Für’s Hauptgericht ist der Hausherr verantwortlich. Cassians Ofenschinken mit kandierten Ananasscheiben ist bei uns längst Tradition. Dazu gibt’s Lores kreativen Kartoffelsalat, Matts gefüllte „Deviled Eggs“ und Julias Gemüseensemble aus marktfrischen Zutaten. Als Nachtisch werden handverzierte Cookies und Mohnkuchen aus der Stadt serviert.
Champagner? Fehlanzeige. Dafür gibt’s Säfte, Quellwasser aus eigenem Brunnen und einen Wein von der kanadischen Westküste, der – so hört man – überraschend trinkbar ist.
Was noch fehlt? Ein paar Plusgrade.
Wo bleibt eigentlich El Niño, wenn man ihn mal braucht?




















