Wer glaubt, am Mittelmeer herrsche zwölf Monate im Jahr nur eitle Freude und Sonnenschein, sollte einmal einen Winter auf Mallorca verbringen. Oder zehn hintereinander, wie wir.
Schon die Schriftstellerin George Sand beschreibt in ihrem Buch „Ein Winter auf Mallorca“ den Winter 1838/39, den sie mit Frédéric Chopin im Kartäuserkloster von Valldemossa verbrachte. Sand schildert Kälte, Nässe, Krankheiten, schlechte Unterkünfte und eine ablehnende Haltung der Einheimischen. Das Buch entzaubert die mediterrane Idylle und zeigt, dass ein mallorquinischer Winter im 19. Jahrhundert hart und unerquicklich war.
Es ist zwar schon eine Weile her, dass wir auf dieser wunderschönen Insel waren, aber die Erinnerungen bleiben.
Das Mallorca Magazin bat mich wieder einmal um eine Gastkolumne. Hier ist sie. Einfach anklicken:

Der Text als PDF, falls der Zugang zum Mallorca Magazin nicht möglich sein sollte:
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Über die Webseite des Mallorca konnte ich deinen Artikel ohne Cookies aufrufen und die aufpoppenden Werbebanner zu ignorieren, war nicht schwierig.
Interessant ist, dass die feuchte Kälte zusammen mit unzureichender Heizung uns viel mehr zusetzt.
Auf Teneriffa haben wir uns einmal sehr über die englischen Touristen gewundert, die im März bei niedrigen Temperaturen in Sommerkleidung herumliefen, während wir mehrere Lagen übereinander trugen.
Trotzalledem bleibt es sicher wunderbar, im Winter in Mallorca am Meer spazieren zu gehen oder einfach nur aufs Wasser zu schauen. Momentan werden dort laut meiner Wetter App allerdings „Küstenunwetter“ erwartet …
LG aus dem seit Wochen vereisten München
Inga
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Hebo … dein Artikel in MM sagt ja alles❗️ Und überhaupt: viel Wasser rundum, gleich hohe Luftfeuchtigkeit. Dafür gibt es eine Technik, die sich „Layering“ nennt, wobei mehrere Kleidungsstücke eventuell übereinander getragen werden (auch Zwiebel-Look). Und immer möglich, wieder neu zu integrieren und zu interpretieren! Zeitlos – sich immer den Witterungsumständen anpassen! So der Slogan, den du in Artikel ja auch zitiert hast: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur falsche Bekleidung.“ Oder? Auf dass alle Leute warm, trocken und wohlbehalten durch die Lande gehen! LG, ciao for now … R🌴
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Es tut mir leid, dass du diese Probleme hast. Andere LeserInnen haben von aehnlichen ERfahrungen berichtet. Bei mir funktioniert es reibungslos. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich mich für die Online-Ausgabe des Mallorca Magazins „registriert“ (nicht abonniert) habe. Das ist kostenlos und geht ganz schnell. Aber ich verstehe, dass der Aufwand dann doch ein wenig groß ist. Danke für deinen Hinweis und schönes Wochenende aus dem bestimmt noch kälteren Montreal.
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Wäre sicher ein interessanter Artikel aber entweder der Leser bekommt Werbung oder der Zugang ist kostenpflichtig. Das soll keine Kritik sein sondern lediglich ein Hinweis.
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Ich kann bestätigen, was Du in Deinen MM-Gastbeitrag schreibst. Besonders morgens und ab ca. 15 Uhr kann es ziemlich ungemütlich werden – selbst wenn es tagsüber schön mild war. Zu diesen Zeiten hilft nur winterliche Kleidung.
Das Kälteempfinden wird durch zwei Faktoren verstärkt: Feuchtigkeit und Wind. Da hilft nur Bewegung und/oder richtige Kleidung. Und natürlich heizen, sofern das Haus (oder die Wohnung) entsprechend ausgestattet ist – was auf Mallorca allerdings nicht Standardausstattung ist.
Ich verbringe seit 2017 jeden Jahreswechsel 2 bis 3 Wochen auf der Insel. So kalt und regnerisch wie in diesem Jahr war es allerdings noch nie. Das bedeutet, dieser Winter ist irgendwie anders als die vorherigen.
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Mallorca is a fantastic holiday destination, provided you keep one thing in mind: it isn’t a tropical island. While it may not share the year-round warmth of the Caribbean, it offers a wealth of culture, scenery, and charm that more than makes up for it.
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I enjoyed your article on Mallorca in the winter. We haven’t been there but I was considering Bermuda — as Fagin sang: “I think I’d better think it out again!”
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Erinnert mich an einen Urlaub an der Amalfiküste Mitte April 2005, da war es gefühlt so kalt, dass ich nur schlafen konnte, wenn ich in Schichten quasi meine gesamte mitgenommene Garderobe anlegte. Und eines Morgens entdeckte ich auf der Terrasse meines Apartements in Massa Lubrense am Golf von Neapel eine hauchzarte Schicht frischgefallenen Schnees. :-)
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