
Wenn das mit der Wiederauferstehung des gekreuzigten Herrn Jesus stimmt, dann hat er letzte Nacht eine richtige Show hingelegt. Stundenlang polterte und stürmte es auf der Farm, wie ich es noch nie erlebt hatte.
Ich mach’s kurz, ehe der Akku im Handy schlappmacht: Seit Mitternacht sind wir mal wieder ohne Strom. Mit etwas Glück soll er irgendwann im Laufe des Abends wieder zurückkommen. Oder auch nicht.
Wir machen es uns trotzdem gemütlich und achten darauf, dass die Schokohasen unter der Kerze nicht schmelzen. Freunde, die zum Brunch eingeladen waren, müssen sich gedulden. Unter diesen Umständen Schinken und andere Schweinereien aus dem Bratrohr zu servieren, wird schwierig. Nächstes Wochenende vielleicht?
Immerhin gab’s frisch gebrühten Kaffee vom Holzofen. Zu mehr reicht es an diesem Ostermorgen noch nicht.
Das Wasser auf der Farm kommt aus der hauseigenen Quelle. Die funktioniert allerdings nur, wenn Stoff für die Pumpe da ist. Kein Strom, keine Pumpe. Keine Pumpe, kein Wasser. Kein Wasser, Kein WC. So einfach ist das. Oder auch nicht.
Wozu hat der liebe Gott eigentlich den Generator erfunden? Vermutlich, damit man sich darüber ärgern kann, wenn man keinen hat.
Zum Glück gibt’s immer einen „Plan B“.
B wie Bauernweisheit: „Fehlt einmal der Strom im Haus, kommt die gute Laune raus.“ (© H.B.)
FROHE OSTERN 🐣

