
Geht doch! Zum ersten Mal seit zwei Jahren ging’s wieder zum Blockhaus am Lac Dufresne. Ob es der zwei-stöckige Herr mit seinen Wackelbeinen jemals wieder dorthin schaffen würde, war bis zuletzt unklar. Aber es hat geklappt – mit der großartigen Unterstützung der besten Frau der Welt und heftig zusammengebissenen Zähnen.
Das Wiedersehen mit diesem Kleinod in den Bergen der „Laurentians“, zwei Autostunden nördlich von Montreal, hatte etwas Nostalgisches, fast Wehmütiges. Die Vergänglichkeit von lieb gewordenen Dingen wird einem klar, wenn man plötzlich auf sie verzichten muss.
Vorbei sind die Zeiten, da der erfahrene Camino-Wanderer zu Fuß über einen steilen Waldpfad zur Cottage gelangt. Jetzt holt mich die Kapitänin meines Herzens mit dem Ruderboot am Seeufer ab und schippert uns gemeinsam zum Ziel. Aus- und Einstieg sind nach einer kurzen Zitterpartie zu schaffen.
Doch die größte Herausforderung war diesmal nicht die Logistik. Es war die Hitze. Bei gefühlten 38 Grad staute sich die Wärme selbst bei zugezogenen Vorhängen in der Holzhütte bis zur Schmerzgrenze. Prima Klima ist anders.
Bereits nach einem Tag und einer Nacht am See ging es zurück in die gekühlte Stadtwohnung.















































