Sieben Tage in einem Blog #7

Was sich die Woche über so alles an Fotos in meinem iPhone ansammelt, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. In unregelmäßigen Abständen stelle ich deshalb völlig unsortiert Texte und Bilder ein. Hier sind einige davon: 

Spätsommer auf der Farm:
Blumiger Vorgeschmack auf den kanadischen Winter.
Frühstück in Sainte-Marguerite-du-Lac-Masson, auf der Rückfahrt vom Blockhaus.
Sonnenuntergang mit Schwänen. Im Hintergrund der „Atwater Market“.
Warten auf die Fähre: Gleich geht’s flusabwärts vom Montreal nach Boucherville.
Trauriger Anblick: Diese Cottage am Lac Dufresne hat ihre besten Jahre hinter sich.
Spieglein, Spieglein … „A-Frame“-Cottage mit Bootshaus am Lac Dufresne.
Frachter im Sankt Lorenz Strom.
Veganer, bitte wegschauen: Bauern-Frühstück mit Freunden in der Farm.
Teil des Frachthafens im Osten von Montreal.
Spätsommerliche Schattenspiele.

Das Wunder vom Lac Dufresne

Geht doch! Zum ersten Mal seit zwei Jahren ging’s wieder zum Blockhaus am Lac Dufresne. Ob es der zwei-stöckige Herr mit seinen Wackelbeinen jemals wieder dorthin schaffen würde, war bis zuletzt unklar. Aber es hat geklappt – mit der großartigen Unterstützung der besten Frau der Welt und heftig zusammengebissenen Zähnen.

Das Wiedersehen mit diesem Kleinod in den Bergen der „Laurentians“, zwei Autostunden nördlich von Montreal, hatte etwas Nostalgisches, fast Wehmütiges. Die Vergänglichkeit von lieb gewordenen Dingen wird einem klar, wenn man plötzlich auf sie verzichten muss.

Vorbei sind die Zeiten, da der erfahrene Camino-Wanderer zu Fuß über einen steilen Waldpfad zur Cottage gelangt. Jetzt holt mich die Kapitänin meines Herzens mit dem Ruderboot am Seeufer ab und schippert uns gemeinsam zum Ziel. Aus- und Einstieg sind nach einer kurzen Zitterpartie zu schaffen.

Doch die größte Herausforderung war diesmal nicht die Logistik. Es war die Hitze. Bei gefühlten 38 Grad staute sich die Wärme selbst bei zugezogenen Vorhängen in der Holzhütte bis zur Schmerzgrenze. Prima Klima ist anders.

Bereits nach einem Tag und einer Nacht am See ging es zurück in die gekühlte Stadtwohnung.

Sieben Tage in einem Blog #6

Was sich die Woche über so alles an Videos und Fotos in meinem iPhone ansammelt, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. In unregelmäßigen Abständen stelle ich deshalb völlig unsortiert Texte und Bilder ein. Bei meinen täglichen Touren mit dem eBike begegne ich Menschen und Tieren, aber auch Geschichten. Hier sind einige davon. Bilder vegrößern sich beim Anklicken.

Blick von der Jacques Cartier Brücke
Zwangspause wegen Bauarbeiten: Hin und wieder staut sich auf dem schmalen Fahrradweg in 49 m Höhe der Verkehr.
War da was? In der 1. Bundesliga hat Hertha BSC nichts mehr zu melden. Dafür ist der Klub auf der Montrealer Jacques-Cartier-Brücke präsent. Als Aufkleber in luftiger Höhe.
Zwei Wohntürme mit mehr als tausend Luxus-Wohnungen entstehen zurzeit am „Place des Spectacles“ im Montrealer Stadtzentrum. Die beiden Wolkenkratzer werden durch eine gigantische Brücke miteinander verbunden.

Sieben Tage in einem Blog #5

Was sich die Woche über so alles an Videos und Fotos in meinem iPhone ansammelt, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. In unregelmäßigen Abständen stelle ich deshalb völlig unsortiert Texte und Bilder ein. Bei meinen täglichen Touren mit dem eBike begegne ich Menschen und Tieren, aber auch Geschichten. Hier sind einige davon. Bilder vegrößern sich beim Anklicken.

Bunt, bunter, am buntesten: Häuserzeile am Carré St. Louis
Kunst mit Stühlen und Schatten
Frachter auf dem St. Lorenz-Strom

Ein Baby aus dem Bilderbuch

Wer quasi im Internet wohnt, sollte seiner Heimat auch ein schönes Zuhause bieten. Diese Zeilen, Ladies and Gentleman, Boys and Girls, kommen aus dem schönsten Daheim, das sich die BLOGHAUSGESCHICHTEN nur wünschen können: Aus einem nagelneuen MacBookAir, komfortabel ausgestattet mit einem bärenstarken M2-Chip.

Wenn’s um Apple geht, bin ich eine treue Seele. Es ist bereits der dritte MacBookAir in Folge, der mein Computerleben bereichert. Dem letzten gefiel es so gut bei mir, dass er es sich fast neun Jahre bei uns gemütlich machte.

Wir reisten viel und hatten Spaß, schrieben sogar ein paar Bücher zusammen und viele, viele BLOGHAUSGESCHICHTEN.

Doch dann schwoll plötzlich sein Leib an und ich fürchtete um sein Leben. Und um meins. Zurecht, sagt der Techniker im Apple-Store. Viel hätte nicht mehr gefehlt und die Batterie wäre geplatzt. Gut möglich, dass der vor ein paar Jahren ausgetauschte Akku doch nicht ganz neu war, sondern aus einem indischen Schrotthaufen stammte.

Royal Treatment für einen Apfel: Mit dem eBike geht’s vom Apple-Store nach Hause.

Es gibt Menschen, die machen um Apple-Produkte einen riesigen Bogen. Zu teuer, zu produktgebunden, zu schickimicki.

Das mit dem Preis stimmt. Es gibt andere Anbieter, die ähnlich leistungsstarke Produkte anbieten wie Apple. Auch an der Produkt-Bindung (Stichwort: Geiselhaft) ist was dran. Wer eimnal ja zu Apple sagt, kommt nicht drumherum, immer wieder das ganze Zubehör-Sortiment zu kaufen. Bei Apple und nur bei Apple.

So ist der Unterschied des neuen Magnetsteckers im Vergleich zum Vorgänger mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Trotzdem ist er jetzt anders und passt nicht mehr in die Vorgänger-Geräte.

Trotzdem erstaunlich, wie wenig sich in den vergangenen neun Jahren beim MacBookAir geändert hat – zumindest fürs Auge sichtbar Die wahre Revolution hat unter der Motorhaube stattgefunden. So werden neuerdings hauseigene Chips „made by Apple“ verbaut und nicht mehr die von Intel.

Egal ob Fan oder Hater – eins muss man den Apple-Entwicklern lassen. Ihre Geräte sind nach wie vor bildschön. So gibt’s bei meinem jüngsten Baby sogar einen im Apfel-Logo integrierten Spiegel. Spielerei, schon klar, aber cool wie die Sau.

So wie alles, was aus dem Apple-Stall kommt.