Von Montréal nach Málaga sind es gerade mal sieben Flugstunden. Mit „Sabine“ im Rücken(wind) sogar noch weniger. Aber was für ein Tapetenwechsel! Waren wir in Montréal auf dem Weg zum Flughafenbus noch durch den Tiefschnee gestapft, erwartete uns in Málaga der andalusische Frühling.
Es sind gefühlte hundert Jahre her, dass ich zum letzten Mal in Málaga gewesen bin.
Erinnerungen? So gut wie keine. Als Teenager hat man andere Dinge im Kopf als den Geburtsort von Picasso.
Zwei Dinge sind mir aufgefallen: Málaga ist mit gut 600.000 Einwohnern viel größer als ich es in Erinnerung hatte.
Und: Die Touristendichte ist weitaus geringer als befürchtet. Ein wohltuendes Gefühl nach unserem letztjährigen Besuch von Porto und Lissabon, wo wir Touris uns gegenseitig die besten Selfie-Locations streitig machten.
Noch nagt der Jetlag an uns. Deshalb heute nur kurz ein paar Takte ins iPhone getippt.
Achso: Die berühmten „15 minutes of fame“ dauerten bei mir fast sieben Stunden. So lange konnte ich auf dem Herflug im Bordmagazin mein Konterfei betrachten.
Doof: Meine kleine Karriere als Seniorenmodel für AirTransat bemerkte außer Lore und mir wohl niemand im Flieger. Aber immerhin: Einmal im Leben Posterboy gewesen!
In Málaga werden wir noch einige Tage bleiben. Das Abenteuer „Via de la Plata“ muss noch warten.
Bis dahin deshalb heute Abend nur ein zartes Buen Camino aus dem andalusischen Frühling!





































