

Wer in so einem Kreativ-Haushalt lebt wie ich, wird immer wieder aufs Neue überrascht. Mal hängen kunstvoll gefertigte Stoff-Rollos an den Fenstern oder es taucht eine Lichtquelle auf, die es am Abend vorher noch gar nicht gab.
Jetzt steht da ein Weihnachtsbaum in der Ecke unserer Bauernstube, für den kein Bäumchen sterben musste und der dazuhin keinen Cent gekostet hat.
Das Beste: Es ist ein nachhaltiger Weihnachtsbaum, der uns hoffentlich noch für viele Jahre Freude bereiten wird.
Unser Blockhaus am Lac Dufresne ist umgeben von einem Wald. Anders als in Europa werden Wälder hier in aller Regel nicht gehegt und gepflegt. Reißt ein Sturm eine Tanne oder einen Ahornbaum nieder, bleiben die Äste auf dem Waldboden liegen, bis sie morsch sind.
Es sei denn, es kommt eine Hobbyförsterin namens Lore vorbei und sammelt die von der Natur geschälten Äste auf. Dann sägt sie die im Laufe der Jahre von Wind und Wetter gehärteten Äste in unterschiedlich breite Holzstücke, in die jeweils ein Loch gebohrt wird, das groß genug für eine stützende Eisenstange ist. So werden die symmetrisch zurecht gelegten Äste miteinander verbunden.
Zwischen die einzelnen Äste werden, wie Bandscheiben, kurze Holzstücke montiert, damit die Holzteile beweglich bleiben und nach Belieben zurechtgerückt werden können. Nachdem die immer noch kahle Holzkonstruktion schließlich mitsamt der Eisenstange auf einen stabilen Holzsockel montiert wird, geht’s ans Dekorieren.
Die Idee für den umweltfreundlichen Öko-Baum stammt übrigens nicht von Lore. In einschlägigen Boutiquen und auch im Internet gibt es Kunstwerke dieser Art zu kaufen.
Aber warum im Designer-Shop teures Geld ausgeben, wenn die Äste quasi vor der Tür liegen?









Dann mal Prost und Frohe Weihnachten!
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Großartig!!! Kompliment an Lore die furiose Bastlerin! Die Kekse sind auch sehr schön fixiert. Alles in allem schön, kreativ, nachhaltig und SELBST GEMACHT!!! Besser geht nicht. ( besonders nett die Hampelfrau – wenn auch gekauft vermute ich)
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Liebe Lore , ich kann mich der Begeisterung der anderen Kommentatoren da wirklich nur anschließen.
Vom „bösen Fußabdruck“ geradewegs zum „umweltfreundlichen Handabdruck“.
Die digitale Weihnachtskarte finde ich übrigens auch sehr hübsch und ansprechend.
Vom letzten Blog. (3. Dez.) beschäftigt mich aber immer noch das Foto mit dem grauschnäuzigen
schwarzen Labrador in der aufgetürmten Schneelandschaft; einschließlich der interessanten Ausleuchtung.
Vielleicht gehört der Hund ja Cassian und meine Neugier kann befriedigt werden.
Danke für all die interessanten Beiträge. Eventuell können die „Snow Birds“ sich ja im nächsten Jahr wieder mal
auf ihre Lieblingsinsel zubewegen?
An dieser Stelle nun : Euch und allen Lesern eine möglichst gesunde und frohe Weihnachtszeit.
Cheerio 🎄🌴
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Wunderschön! Leider liegen bei uns keine Äste herum 😅 und selbst wenn-ich könnte höchstens einen weihnachtlichen Haufen daraus machen. Kompliment an die Künstlerin! 🎄
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So ein toller Weihnachtsbaum!!! Lore herzlichen Glückwunsch!!!
Eine „professionelle“ -aber bei weitem nicht so individuelle- Art eines solchen „Baums“ hatte ich schon einmal im Internet bewundert. Das dort gezeigte in allen Teilen wie mit dem Linial gesägtem Holzgestell war in meinen Augen aber zu langweilig und dazuhin zu teuer.
Dein Baum, Lore, mit den natürlich gewachsenen, etwas unregelmäßigen Ästen und nur sparsam bestücktem Grün gefällt mir ausnehmend gut.
Wirklich wunderbar!! Hast du toll gemacht!!
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Hallo,
ich bin nur wenige Male im Wald um den Lac Dufresne herumgestreift, bin aber – leider – der Hobbyförsterin Lore nie begegnet, also keinen Rat über die tolle Vielfältigkeit von Christbäumen erhalten können.
In der jetzt nicht mehr existierenden Glasbläserei in Quebec City konnte ich mir im letzten Jahr meiner beruflichen Zeit in Canada dann einen etwas traditionellen Baum kaufen, der sich recht einfach nach Deutschland transportieren ließ. Auch bei dem erfordert es etwas Fantasie, ihn in der jährlichen Weihnachtszeit mit meinem Leben in Canada in Verbindung zu bringen.
Lieben Gruß
Volker
PS Per Email sende ich euch ein Foto
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Oaaaarrr, was für ne tolle Idee! Und so hübsch umgesetzt. Und für den Naturduft gibt es ja sogar auch Zweige dran. Super!
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