Wieder einmal Schwein gehabt

„Pigapalooza“ heißt das Grillfest, das Cassian jetzt schon zum zweiten Mal auf seiner Farm veranstaltet hat. Piga … was? Ja, genau: Pigapalooza – wie Lollapalooza, nur mit jeder Menge Schwein.

Lollapalooza, das weltbekannte alternative Musikfestival, wurde vor 35 Jahren in Chicago gegründet, um Menschen zusammenzubringen, die gemeinsam ihre Liebe zur Musik feierten.

Bei Pigapalooza wird alles gefeiert: Freundschaft, Essen, Trinken. Und – dank Peter Scott an der Gitarre – auch Livemusik. Aber hauptsächlich gab es Schwein, genauer: Spanferkel vom Grill.

Die Vorzeichen standen diesmal nicht gut. Die Pont Champlain, eine der wichtigsten Verbindungsbrücken von Montreal in den Süden der Provinz Quebec, war beidseitig gesperrt. Der Verkehr kam teilweise zum Erliegen, so dass auch der Grillmeister erst mit eineinhalb Stunden Verspätung loslegen konnte.

Und dann das Wetter: Wochenlang blauer Himmel, ausgerechnet heute Regen in Strömen – zum Glück nur kurz. Danach knallte die Sonne wieder auf die Festgemeinde. Als die gut 50 Gäste nach Hause aufbrachen, weinte der Himmel erneut. Man konnte es Petrus heute einfach nicht rechtmachen.

Die Gästeliste umfasste Cassians Kunden, Kommilitonen aus Uni-Zeiten, Kollegen, Freunde aus Kindheitstagen und Nachbarn. Ein paar liebe Freunde von uns gesellten sich auch dazu.

Neu im Pigapalooza-Lineup: Babys! Drei von ihnen krochen über Stock und Stein, ein viertes eindeutig im Anmarsch.

Und Poppy? Die verhielt sich, wie man es bei einer Einladung dieser Klasse von einer jungen Dame verlangen kann: weitgehend diskret zurückhaltend. Meistens.


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4 Gedanken zu „Wieder einmal Schwein gehabt

  1. Danke, Pedro, wenn nur nicht immer dieser bombastische Käsekuchen so schnell weg wäre. Wer hat denn noch mal gebacken? Ach ja, stimmt, ein Berliner in Kanada. Bis zum nächsten Pigapalooza, beziehungsweise vielleicht sogar bis übernächste Woche, Herberto, Loretta y Cassianius

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  2. Ja, ein wunderbares Sommerfest, und auch ein Kalorienfest, aber alles, was im Leben Spass macht, ist ja entweder unmoralisch, macht dick oder ist gegen Trump gerichtet.
    Für uns Vier aus den Eastern Townships eine fast zweistündige Anreise, aber es war die Reise wert, und wir haben uns schon lange vorher darauf gefreut, auch wenn ich mit dem endlos langen Namen gewisse Ausspracheschwierigkeiten habe (und von dem weltberühmten Musikfest in Chicago mit ähnlichem Namen habe ich, der alte Zausel aus einer anderen Welt, ehrlich gesagt, noch nie gehört.
    Viele nette Leute (mit allerliebsten Babies), aber leider kam man bei dem gut besuchten Event nur mit wenigen Leuten ins Gespräch (wobei man unter drei Umgangssprachen wählen konnte).
    Die Hauptsache war natürlich das Schwein, das seinem Namen alle Ehre machte, dazu die vielen bunten Salate, mindestens 7-8 Kuchen und Torten – und, nicht zu vergessen, ein voller Weinkeller mit Help-yourself-Philosophie.
    Der Himmel war auf unserer Seite, auch bei der Rückfahrt, ein paar lokale Regentropfen waren nicht der Rede wert.
    Zurück in unseren östlichen Gefilden, ohne Rollaids bzw. Bullrich Salz denken wir schon ans nächste Schwein; vorher wäre allerdings eine Mini-Diät am Platze.
    Peter, Laurette, Jean und Christine

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