

Eben lese ich: Bald gibt es einen neuen Smart. Und eine neue Ente. Beide elektrisch. Beide Kult. Da wird mir ganz warm ums Herz.
Dabei haben Autos in meinem Leben nie eine große Rolle gespielt. Von A nach B, wenn’s geht auch noch sicher den Berg hoch und runter – viel mehr musste so ein fahrbarer Untersatz für mich nie leisten. Von den vielen Autos, die ich besessen habe, werden mir zwei für immer in besonders guter Erinnerung bleiben. Wobei ich vom einen gleich drei hintereinander hatte.
- Citroën 2 CV: Der erste hellblau, der zweite lindgrün, der dritte weiß mit Vorhängen und innen Tapetenmuster.
- Smart Cabrio: Diesel, Automatik. Zweisitzer. Schwarz-weiß, sonst nichts.
Die anderen Autos meines Lebens? Da war alles dabei:
- Volvo-Kombi (praktisch, aber bockig)
- VW-Käfer (sparsam, aber spießig)
- Jeep Renegade (hart, aber cool)
- VW-Kübelwagen (unnütz, aber selten)
- Fiat 500 (Fix It Again, Tony – noch Fragen?)
- Pontiac Minivan (langweilig, aber familienfreundlich)
- Saturn VUE (Allwheeler für Stadt und Land)
- Mercedes (klein, aber fein)
- Dazwischen noch ein VW-Campingbus (romantisch), ein Pontiac-Straßenkreuzer (kalt, weil ohne Heizung) und bestimmt noch der eine oder andere Wagen, der sich in fast 60 Jahren mit Führerschein angesammelt hat. Und ja, auch diverse Mortorräder und Mopeds waren dabei.

Aber bei keinem Auto war der Spaßfaktor höher als beim Smart und bei der Ente.
Mit dem Smart durch Manhattan, Lore am Steuer. Damals noch neugierige Blicke, denn selbst in New York City war der Kleine noch ein Novum.
Ein Dialog durchs offene Fenster an einer New Yorker Verkehrsampel:
Fahrer: „Wo kommt das Auto her?“
Ich: „Deutschland.“
Er: „You drove all the way from Germany with it?“
Klaro. Guter Witz.
Der Smart war, als er auch in Montreal noch eher Seltenheitswert hatte, stets ein Gute-Laune-Auto. Man musste beim Anblick dieser Zwetschge auf Rädern einfach ein Lächeln im Gesicht haben.
Der Döschwo, die Ente, der Citroën 2 CV – die Kultkiste aus den 70er-Jahren hatte viele Namen. Und jeder kannte alle von ihnen. Die verstellbaren Froschaugen machten zwar Laune, aber leider immer zu wenig Licht.
Der 2CV mit Peter Maffay als Beifahrer. Nach zu wenig Schlaf und zu vielen Bieren mit Kumpels von der Waiblinger Disco „Heustadel“ die Weinberge des Remstals rauf und runter. Mit der ersten Freundin an die Côte d’Azur. Morgens vom Campingplatz zum Bäcker, um Baguette zu holen. Joe Dassin und Georges Moustaki im Radio. C’est la vie, mon ami!
Das und noch viel mehr ging mir durch den Kopf, als ich jetzt fast zeitgleich von den beiden geplanten Neuauflagen der Ente und des Smart las.
Vielleicht bin ich dabei, wenn es Smart und Ente irgendwann auch wieder in Kanada zu kaufen gibt. Nur: Für welchen entscheide ich mich? Die Wahl darf nicht zur Qual werden. Das haben sie nicht verdient, die beiden Autos meines Herzens.


Und dann war da noch dieser Straßenkreuzer, mein erstes Auto in Kanada.
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🤗
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Huch! 😲 Anscheinend habe ich wirklich so was wie außersinnliche Wahrnehmungen! :-D
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Ha! Du kannst hellsehen. Grün-beige Blümchentapete ohne Schleichen.
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War das eine Blümchentapete? Violette Veilchen mit rosa Schleifchen vielleicht? ;-)
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Eine weiße Ente mit Vorhängen und innen Tapete – ach, da geht mir doch das Herz gleich ganz weit auf! 😍
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