
Was sich die Woche über so alles an Fotos in meinem iPhone ansammelt, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. In unregelmäßigen Abständen stelle ich deshalb völlig unsortiert Texte und Bilder ein. Hier sind einige davon.











Was sich die Woche über so alles an Fotos in meinem iPhone ansammelt, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. In unregelmäßigen Abständen stelle ich deshalb völlig unsortiert Texte und Bilder ein. Hier sind einige davon.











Kaum ein Tag, an dem ich diese Frage nicht höre. Die kurze Antwort ist: Ich weiss nicht, wie es Valentina geht, denn ich habe seit fast 60 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr. Das wissen natürlich auch die vielen Fragesteller. Was sie wirklich wissen möchten, ist: „Wie läuft eigentlich dein Roman Tapas, Vino, Valentina?“
Sagen wir mal so: In die SPIEGEL-Bestsellerliste hat es mein Buch bisher nicht geschafft und auch die New York Times hat noch keinen Interviewtermin mit mir gebucht. (Das Mallorca Magazin allerdings schon). Der Verkauf ist nach wie vor rege. Das ist bei einer Neuerscheinung ohne Marketing und ohne Lesereisen alles andere als selbstverständlich.
All denen, die sich die Mühe gemacht haben, eine Rezension im Netz zu hinterlassen, danke ich von Herzen. Wer’s noch nicht getan hat, kann das immer noch tun. Und natürlich würde ich mich generell über ein Feedback freuen. Das muss ja nicht unbedingt in der Öffentlichkeit des World Wide Web sein. Eine Mail an valentina@herbertbopp.com genügt auch.
Damit der Buchverkauf nicht nur vor sich hin dümpelt, gibt’s heute mal wieder ein paar Takte Eigenwerbung. Hier sind ein paar Bewertungen im Internet:









Viel war es nicht, das sich die Woche über an Fotos angesammelt hat. Eine fiese COVID-Erkrankung hatte sich mitten zur schönsten Jahreszeit in den Blogger-Haushalt eingeschlichen. Langsam kommen die Kräfte wieder zurück. Hier sind ein paar Bilder.














Mehr als zwei Jahre ist es her, dass mich eine fiese Krankheit namens Polyneuropathie in die Knie gezwungen hat. Seither sind zwei Wanderstöcke meine ständigen Begleiter. Ohne sie wäre ich nicht einmal mehr in der Lage, so wie gestern, mal kurz in die Kneipe um die Ecke zu gehen, um einen guten Freund zu treffen.
Meine Welt ist im Laufe der letzten Jahre auf den Radius eines Bierdeckels geschrumpft. Aber wenn du es nicht mehr in die Welt hinaus schaffst, dann holst du die Welt eben zu dir.
So wie neulich, als sich in einer mexikanischen Bar das halbe Altersheim von gegenüber um mich scharte. Und plötzlich merkst du: Ganz so schlimm ist es gar nicht, am Stock zu gehen. Du freust dich noch immer über die kleinen Dinge des Lebens. Auch wenn sich die Freude manchmal etwas bittersüß anfühlt.
Ich freue mich, wenn ich die Metro betrete und sich eine junge Frau oder ein junger Mann wie der Blitz erheben, um mir ihren Platz anzubieten. Und ja, es sind wirklich meistens junge Frauen und junge Männer, die sich als erste erheben. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht ist es das Helfer-Syndrom.
Auch das darf ruhig erwähnt werden: Es sind übrigens vorwiegend Männer und Frauen asiatischer Herkunft, die mir ihren Platz anbieten. Und nein, mit Rassismus hat diese ethnische Abgrenzung nichts zu tun. Es ist einfach eine Beobachtung, die ich als gehbehinderter Mann fast täglich mache.
Dazu gehören auch die zwei Kinder, die es sich vor ein paar Tagen auf einer Bank bequem gemacht hatten und von der Mama aufgescheucht wurden, um dem Mann mit den Stöcken Platz zu machen, noch ehe ich die Bank richtig erspäht hatte.
Ist es Respekt vor dem Alter oder einfach Höflichkeit? Ich weiß es nicht. Es ist jedenfalls eine schöne Erfahrung.
Oder neulich, als wir in ein kleines Theater ohne nummerierte Sitze kamen und die Regisseurin ungefragt die beiden besten Sitze im Saal mit ihrem silbernen Jäckchen bedeckte. Die Reservierung galt uns.
Oft sind Menschen aber auch einfach nur doof. Sie weichen auf dem schmalen Gehweg keinen Zentimeter und lassen es lieber auf eine Kollision ankommen statt einen Schritt zur Seite zu machen.
Gelegentlich kommt es auch zu Missverständnissen, auch daran musste ich mich erst gewöhnen. Fast täglich wünscht mir irgendjemand zwar keinen „Buen Camino“ wie auf dem Jakobsweg, aber doch „einen schönen Spaziergang“. Das lasse ich dann einfach so stehen.
Auch wenn ich mal, was eher selten vorkommt, zum Vorbild für andere werde, habe ich nichts dagegen. Eine ältere Dame fragte mich auf offener Straße, ob sie mich fotografieren dürfe. Ähm, wie bitte? Mich?
Ja, sagte die Frau. Sie möchte ihrem Mann gerne ein Foto von mir zeigen, damit er sieht, dass man auch mit einer Gehhilfe noch nett daherkommen kann. Er weigere sich nämlich trotz zunehmender Behinderung, sich Stöcke anzuschaffen.
Als Gehbehinderter weiß man auch die Barrierefreiheit einer Stadt zu schätzen. Montreal ist da ziemlich weit vorne. So sind inzwischen fast die Hälfte der Metro-Stationen mit komfortablen Aufzügen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ausgestattet. Der Rest wird zurzeit nach und nach behindertenfreundlich nachgerüstet.
Dieser Trend zur weitgehenden Barrierefreiheit kommt mir in doppelter Hinsicht zugute: Als Gehbehinderter und als eBiker. Denn auch Fahrräder sind in den U-Bahnen meiner coolen Stadt willkommen.
So ganz fremd war mir das Leben mit Stöcken ohnehin nicht. Auf dem Camino gehörte der morgendliche Griff zu den Wanderstäben genauso zum täglichen Ritual wie die Wasserflasche, die immer gefüllt sein musste.
Dass mein Leben als zweistöckiger Mann so abrupt von der Kür zur Pflicht wurde, hätte ich allerdings dann doch nicht so schnell erwartet.

Was sich die Woche über so alles an Fotos in meinem iPhone ansammelt, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. In unregelmäßigen Abständen stelle ich deshalb völlig unsortiert Texte und Bilder ein. Hier sind einige davon.









