
© Bopp
Glücklich ist der, der Freunde hat. Noch glücklicher ist, wer Freunde aus möglichst vielen Kulturkreisen hat. Glücklicherweise haben wir besonders gute Freunde aus dem jüdischen Kulturkreis. Bei denen waren wir gestern zum traditionellen Neujahrs-Essen eingeladen.
„Rosh Hashanah“ erstreckt sich über zwei Tage. Wir waren am Sonntag, dem ersten der beiden Tage, dabei. Nach Sonnenuntergang wurde getafelt.
Unsere jüdischen Freunde wissen zu feiern. Dass dazu auch Essen und Trinken gehören, versteht sich von selbst.
An Gesprächsstoff fehlt es bei uns ohnehin nie. Erst recht nicht, wenn drei BerufsmusikerInnen mit am Tisch sitzen, von denen eine gerade von einer vierwöchigen Tournee aus China zurückgekehrt ist.
Wenn diese Frau, eine junge Jazz-Pianistin übrigens, dann noch erzählt, wie sie vor fünf Jahren auf dem Camino gepilgert war, den auch wir gerade hinter uns gebracht haben, dann konnte es eigentlich nur ein rundherum gelungener Abend werden.
An traditionellen jüdischen Speisen wurden serviert:
- Gefilte Fish mit Rote-Beete-Meerrettich (Eine Rolle mit dreierlei Fisch)
- Challah and honey (Zopfbrot mit Honig)
- Chicken soup with matzo balls (Hühnersuppe mit Griesknödel)
- Kasha and bow ties (Schmetterlingsnudeln mit Buchweizen)
- Sweet potato Kugel (Geraspelter Kartoffelauflauf)
- Roast brisket (Rinderbraten)
- Sweet and Sour meatballs (Süß-saure Fleischbällchen)
- Salat
Als Nachtisch wurden Honigkuchen mit Eiscreme gereicht. Nicht ganz traditionell, aber lecker.
Und was wünscht man sich an so einem Abend?
Shanah Tovah Umetukah.
Ein gutes und süßes neues Jahr!

Gefilte Fish © Bopp

Rote-Beete-Meerrettich © Bopp

Challah and honey (Zopfbrot mit Honig) © Bopp

Chicken soup with matzo balls. © Bopp

Kasha and bow ties (Schmetterlingsnudeln mit Buchweizen) © Foodblog

Sweet potato Kugel © Foodblog

Roast brisket (Rinderbraten) © Foodblog

Sweet and Sour meatballs (Süß-saure Fleischbällchen) © Foodblog

Grüner Salat © Bopp

Honigkuchen © Foodblog
Von den vielen Jobs, die ich in meinem Leben als Freelancer schon hatte, ist der, den ich zurzeit ausübe, einer der ungewöhnlichsten: Dialog-Coach einer neuen Fernseh-Serie für den weltweit wohl bekanntesten Streamingdienst. Die Serie wird voraussichtlich noch dieses Jahr gesendet.
Wer im Herzen einer Millionenstadt lebt und die Natur liebt, hat leicht ein Problem. Wo, bitte, geht’s denn hier in den Garten? 



Herbststrauß gefällig? Bitteschön. Eben kommen wir von einem 10 Kilometer langen Spaziergang rund um den Lac Dufresne zurück.














Eine der ersten Begegnungen, die ich nach meiner Ankunft in Montreal vor 37 Jahren hatte, war die mit einem Gangster. Es war ein Mafioso namens Joe. Aber als ich Joe sah, war er schon tot. Jemand hatte ihn vom 23. Stock des „Aldred Building“ in Alt-Montreal geschubst. 










