
Drei Jahre ist es her, dass wir den Jakobsweg gewandert sind. Genau 878 Kilometer sind wir damals sechs Wochen lang mit dem Rucksack durch Spanien gepilgert. Noch heute vergeht kein Tag, an dem wir diese wunderbare Zeit nicht in Gedanken und bei Gesprächen Revue passieren lassen.
Vielleicht liegt es an den unruhigen Zeiten, in denen wir leben. Aber ungewöhnlich viele Menschen erkundigen sich gerade in diesen Tagen wieder nach den Erfahrungen, die wir zwischen dem 22. März und 30. April 2019 auf dem Camino de Santiago-de-Compostela gemacht haben.
Die Welt von damals ist nicht mehr wiederzuerkennen. Krieg in der Ukraine, Pandemie, gesundheitliche Einschränkungen.
Die schönsten Dinge sind uns jedoch geblieben. Lore und ich sind noch immer ein starkes Team. Auch wenn wir heute keine Langstrecken-Wanderungen mehr zurücklegen, bleibt uns wenigstens die Erinnerung an das schönste gemeinsame Abenteuer unseres Lebens.
Ich habe damals während der gesamten Wanderung gebloggt, jeden Abend, Tag für Tag. Hier sind noch einmal die gebündelten Geschichten dieser einmaligen Reise.
„Hobn’s wos ausgfress’n?“ Auf dem Jakobsweg durch Spanien
Auf dem Weg zum Weg: Packen für den Camino de Santiago
Lissabon: Erster Stopp auf dem Weg zum Camino
Ein bisschen Luxus vor dem Camino
Ab heute heißt es „Buen Camino!“
Wie uns ein syrischer Flüchtling auf den richtigen Weg brachte
Versöhnt mit Gott und der Welt
Lauter nette Leute auf dem Weg nach León
Brexit-Talk im spanischen Regen
Der bisher schönste, schwerste Tag
Die Weinbergschnecken lassen sich Zeit
Die koreanische Camino-Connection