Emma: Diva im Wartezimmer

emma-1Eigentlich ist sie viel zu jung für so ein Wartezimmer. Wer sich hier trifft, hat’s auf den Ohren, in der Nase oder im Hals. Emma hat nichts von alledem. Sie wartet an diesem Morgen in der HNO-Klinik darauf, dass ihre Stimmbänder untersucht werden. Am Nachmittag hat sie ihr Examen. Sie studiert Gesang am Konservatorium.

Wenn sie die Prüfung schafft, kann sie sich Hoffnung machen auf eine Karriere als Opernsängerin. Bleibt sie auf der Strecke, gibt es in Montreal 100 Bars und Kneipen, wo Talente wie Emma gefragt sind.

Aber daran mag sie an diesem Morgen gar nicht denken.

Das iphone4, das sie jetzt aus einer selbst gestrickten Hülle zückt, hat schon bessere Zeiten gesehen. Der Mikrofilm löst sich vom Bildschirm, die Kopfhörerbuchse hat einen Wackelkontakt. „Shit“, sagt Emma, von der ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal weiss, dass sie Emma heißt.

Als sie sich die Knöpfe ins Ohr stopft und das Handy auf ein Notenblatt legt, fängt sie an, auf der Klavier-App ihres iphones zu klimpern. Als sie dann schließlich auch noch tonlos gehauchte Mundbewegungen macht, geht es mit mir durch. „Darf ich fragen …“, frage ich. Und sie: „Gerne“. Nimmt die Kopfhörer aus dem Ohr und stellt sich vor: „Emma“.

Emma ist sichtlich nervös, aber auch glücklich. Auf so einen Tag wie diesen hat sie drei Jahre gewartet. Examen! Opernsängerin! Und dann, auch das noch: Frisch verliebt! In einen Jungen aus Südfrankreich. Cello-Student. Als sie in seine WG zog, lebte er mit einer Violinistin zusammen. Emma kam, die Geigerin blieb. „Wir verstehen uns prima“, sagt Emma.

Die Gnade der Jugend.

Aber auch in einer noch so glücklichen Dreier-Konstellation ziehen manchmal Wolken auf. Eine Geigerin, ein Cellist und eine angehende Opernsängerin – sie alle müssen üben, üben, üben, wenn sie ans Ziel kommen wollen. Und genau daran hakt es.

Traktiert die Violinistin gerade ihre Geige, haben das Cello und die Sängerin nichts zu melden. Will die Operndiva von morgen heute mal üben, ist musikalisch kein Platz mehr für einen dominanten Cellisten.

Aber irgendwie funktioniert immer alles.

Emma hat früh gelernt, was es heißt, sich in einer Gemeinschaft zu behaupten. Ihre Gemeinschaft war ihre Familie. Der Vater, Geologe, stammt aus Whitehorse im Yukon. Abgeschiedener geht nicht in Kanada. Die Mutter, Krankenschwester, kommt aus der Atlantik-Provinz Nova Scotia. Getroffen hat man sich in Val-d’Or, 550 Kilometer nördlich von Montreal. In Val d’Or ist Emma aufgewachsen. Zwischen Goldgräbern, Minenarbeitern und Trunkenbolden.

Emmas Familie war anders. Da wurde schon früh musiziert und bald stand fest: „Opernsängerin, das wär’s“.

Jetzt sind Opernsänger in Val-d’Or ungefähr so verbreitet wie Fallensteller in Bielefeld. Aber wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg eben zum Prophet. Emma wusste nach der High-School: Nur ein Umzug nach Montreal bringt mich meinem Ziel näher.

So packte sie also ihre Siebensachen und fuhr im Familienauto die acht Stunden vom Norden in den Süden. Und landete geradewegs in einer Wohngemeinschaft, die aus einem Cellisten und einer Geigerin besteht.

„Deutschland!“, schmachtet Emma, nachdem sie sich nach meiner Herkunft erkundigt. Davon träume jede angehende Opernsängerin. Den ersten Schritt in Richtung Deutsche Diva hat sie schon gemacht. Im Konservatorium belegt sie einen Kurs „Deutsche Phonetik“. Hier geht es um die perfekte Aussprache, nicht um Grammatik.

„Pavarotti“, sagt Emma, „konnte stundenlang deutsche Lieder singen“. Verstanden habe er davon kein Wort.

Die Sprechstundenhilfe kommt. Jetzt ist Emma an der Reihe. „Auf Wiederhören in Deutschland!“, ruft sie mir noch zu.

Sie spricht den Satz perfekt aus. Ich bin mir nicht sicher, ob sie ihn auch verstanden hat.

Reina: Königin für eine Stunde

img_9482Irgendwo im Montrealer Villenviertel Westmount setzt sie sich neben mich auf eine Bank, zündet eine duMaurier an, inhaliert tief und bläst den Rauch genüsslich in die Novembersonne. „Stört es dich?“, fragt sie. “Nicht die Bohne“. Sie heisse übrigens Reina, “das ist spanisch für Königin“. Eine fürstliche Begegnung, wie sich eine Stunde später herausstellen sollte.

Reina ist 80 und wartet auf ihren Chauffeur. Eigentlich wartet sie auf ein Taxi. Aber Chauffeur klingt irgendwie besser als Taxifahrer, hier in Westmount. 125 Dollar bezahle sie ihrem Chauffeur, also dem Taxifahrer, jeden Tag. „Hundert fürs Fahren und 25 Dollar Tipp“. Jeden Tag. Dafür stehe er ihr immer zur Verfügung und fahre sie, wohin sie gerade wolle.

Heute war es der Orthopäde. Und schon sind wir beim Thema.

2016 sei ein verdammtes Scheißjahr, sagt die Königin. Am Tag, an dem sie mit dem Rauchen aufhören wollte, fällt sie vom Hocker und bricht sich die Hüfte. Im Krankenhaus habe sie heimlich gequalmt und wäre deshalb fast rausgeflogen. „Aber ich hör‘ doch nicht mit dem Rauchen auf, wenn ich mir gerade die Hüfte gebrochen habe!“

Verständlich, das Ganze.

Kaum war sie aus dem Krankenhaus raus, wird ihre Wohnung in der Seniorenresidenz ausgeraubt. „Alles weg: Schmuck, Bargeld, Bilder, Schallplatten“. Verdammtes Scheißjahr eben.

Aber das war nicht alles. Kurz darauf starb ihre Mutter. Sie wurde 102. Wenig später ihre Lieblingsnichte. Sie wurde nur 38. Scheißjahr.

Nach dem Einbruch in der Seniorenresidenz fühlt sie sich dort nicht mehr sicher, zieht um in eine andere Wohnanlage. Und findet es dort „einfach Scheiße“. Wie das Jahr 2016 eben. „Shit“, sagt sie. Klingt aus dem Mund einer kanadischen Königin weniger fäkal als „Scheiße“.

Keiner grüßt den anderen und alle meckern nur über das Essen. Morgens, mittags, abends. Jetzt zieht sie wieder um. Nicht, weil sie das Essen schlecht findet. Die Leute gehen ihr auf den Zünder. „Muss ich mir mit 80 noch den ganzen Tag dieses Scheißgejammer antun“? Natürlich nicht.

„Tolle Schuhe!“. Jetzt wirft Reina einen Blick auf meine schwarzen Wildlederboots. „Schuhe haben mein Leben bestimmt“, sagt sie, „wusstest du das“? Nein, Reina, wusste ich nicht. Aber du wirst es mir sagen.

Als sie 17 war, stand sie in einem Montrealer Schuhgeschäft und tat das, was Mädchen so tun, wenn sie 17 sind. Sie probierte ein Paar Schuhe nach dem anderen an, spazierte im Laden auf und ab und konnte sich einfach nicht entscheiden. „Du hast das Zeug zum Model“, sagte plötzlich eine Frau, die Reina beim Schuhe anprobieren beobachtet hatte.

Die Frau war Talentscout für eine Modelagentur, der Rest ist Geschichte.

Jahrzehntelang modelte sich Reina jetzt durch die Welt, lebte in Japan, New York und auch in Mexico-City, hatte Gigs in Mailand, Rom und Paris, Berlin und Wien. Und lernte irgendwann einen Airline-Piloten kennen, der in Santa Monica wohnte. Sie zog zu ihm und modelte von jetzt an eben nicht mehr von Kanada aus, sondern von Kalifornien. 25 Jahre lang.

Dann starb Jacques, der Pilot. Reina verkaufte das Haus an der Küste und zog nach Kanada zurück. Neulich stand sie noch einmal als Model vor der Kamera. Da war sie 79. Ein Kosmetiksalon ließ sie für ein Plakat ablichten. Sie zieht einen zerknitterten Hochglanzprospekt aus ihrer Handtasche. Der Beweis.

Jetzt wohnt sie also wieder in Montreal, schiebt sich mit der Gehhilfe durch die Straßen von Westmount, zündet sich noch eine duMaurier an und wartet auf ihren Chauffeur, der eigentlich Taxifahrer ist.

Als er kommt, erhebt sich die Königin von ihrem Thron, der eigentlich eine Stadtbank ist, begrüßt den Fahrer mit Bussi links und rechts und wirft mir beim Einsteigen noch einen Luftkuss zu.

„Echt schöne Schuhe hast du“, sagt sie noch. Und weg ist sie, meine Königin für eine Stunde.

Leonard Cohen: Mein Held ist tot

cohenMein erster Gang wird mich heute an den Parc du Portugal führen. Dort, in der Nähe meiner Lieblings-Flaniermeile, dem Blvd. St.-Laurent, lebte Leonard Cohen. In der vergangenen Nacht ist der Held meiner Jugend im Alter von 82 Jahren verstorben. Wenn jemand stirbt, leben Erinnerungen auf. Hier sind einige davon:

Es gibt einen Kanadier, der in meinem Leben bereits eine wichtige Rolle spielte, noch ehe ich zum ersten Mal kanadischen Boden betreten hatte. Dieser Mann war nicht besonders groß, hatte keine ausnehmend schöne Stimme und spielte schlechter Gitarre als die meisten Gitarristen, die ich kenne. Dennoch gehörte Leonard Cohen zu den größten Stars seiner Zeit. Irgendwann stand der Held meiner späten Jugend dann neben mir. In einem Montréaler Waschsalon.

Mit Lenny im Waschsalon

Die Begegnung im Waschsalon ist kaum der Rede wert und grenzt, ehrlich gesagt, auch ein bisschen an Namedropping. Ich will die Geschichte aber trotzdem erzählen. Schließlich gibt es nicht viele berühmte Menschen, denen man zuschauen kann, wie sie Socken, Jeans und Unterhosen in die Wäschetrommel stecken, um ihnen anschließend im Trockner den Rest zu geben.

Als Cohen-Fan wusste ich natürlich, dass mein Lieblings-Troubadour im “Plateau” eine Wohnung hat. Diese Gegend entlang dem Boulevard Saint-Laurent galt schon damals als das Dichter-und-Denker-Viertel der Montréaler Bohème-Szene. Umso weniger hätte es mich überraschen dürfen, dass ich dem bedeutendsten aller Montréaler Bohèmiens dort auch begegnet bin. Ungewöhnlich war nur der Ort. Einen Menschen, der weltweit viele Millionen Schallplatten verkauft und ein Häuschen auf einer griechischen Insel besitzt, vermutet man nicht unbedingt zwischen Hemd und Hose im Waschsalon.

Als er dann so neben mir stand und von offensichtlich alten Bekannten mit “Hello Lenny!” begrüßt wurde, fiel mir fast das Herz in die Hose. Kaum 50 Zentimeter trennten mich jetzt von meinem Hero – und ich brachte nicht einmal den Mut auf, ihn anzusprechen. Stattdessen kämpfte ich mit einer aufgesetzten Lässigkeit gegen T-Shirts und Jeans, stets den Lady’s Man im Auge, von dem es schon damals hieß, seine Stimme schaffe es, selbst noch in der Kirche erotische Vibrationen zu erzeugen.

Wohl kaum ein Star seiner Zeit wurde häufiger kopiert und interpretiert als Leonard Cohen. Ob „Halleluja“, “Bird on the Wire”, “Famous Blue Raincoat” oder “So long Marianne” – die Welt hörte zu. “Suzanne” gibt es in 89 Versionen – darunter kroatische und koreanische Abwandlungen.

“Suzanne” gibt es wirklich. Sie ist, wie Cohen-Fans wissen, eine Ex-Geliebte seiner Majestät. Sie wohnte lange Zeit nur ein paar Straßen entfernt von Lenny. Später fuhr sie im Pickup-Truck durch Amerika und lebte wohl vor allem von ihrer Vergangenheit, die keine richtige Zukunft mehr hatte.

Mir ist Suzanne Verdal vor Jahren eher zufällig in Montreal begegnet, als sie vor ihrem Haus ihr Wohnmobil reisefertig machte. Eine freundliche Frau, so bescheiden in ihrer Anmutung, dass man den Eindruck gewinnen konnte, sie sei sich ihrer musikhistorischen Bedeutung nie so richtig bewusst geworden.

Mein Zahnarzt ging mit Lenny zur Schule

Leonard Cohen hat mich ein ganzes Leben lang begleitet, selbst zum Zahnarzt. Meine Lieblingsfrage an den inzwischen 82jährigen Zahnarzt meines Herzens lautete bisher immer: “Wie geht’s Lenny?” Die Antwort dauerte in der Regel fast so lange wie die komplette Zahnbehandlung. Denn über Lenny gab es schon immer viel zu erzählen.

Dr. F. ist mit Leonard Cohen aufgewachsen, zur Schule gegangen und ein Stück weit auch zur Uni. Doch während Dr. F sich nach den Vorlesungen meistens brav auf den Heimweg ins Villenviertel Westmount machte, ließ es Lenny gerne noch etwas krachen.

So gab es an der Avenue de la Montagne zu jener Zeit ein Underground-Café, in dem sich Poeten, Sänger, Maler und andere Bohèmiens nächtelang zu Lesungen, Bier und Mädels trafen, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Manchmal, ganz selten, sei Dr. F. mitgegangen, erzählte er mir mal. Aber das war nicht so richtig seine Welt.

Jetzt ist Leonard Cohen tot. Er war einer von denen, die es eigentlich gar nicht geben dürfte: Ein Macho ohne Macho-Gehabe. Ein bekennender Frauenversteher, für den es – Gott sei gelobt – das Medium des Liedes gibt. Denn unter dem Deckmäntelchen der vertonten Poesie ließen sich seine oft lasziven Sprüche am besten ertragen. “Leonard Cohen”, sagte mir sein berühmter Landsmann Gordon Lightfoot vor Jahren in einem Interview, “ist der einzige Mann, der es schafft, den Frauen buchstäblich die Bluse vom Leib zu singen.”

Hallelujah!

Heute um die Mittagszeit: Trauer vor Cohens Haus in Montreal. © Foto: Bopp

Heute um die Mittagszeit: Trauer vor Cohens Haus in Montreal.

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… und 2 Tage später.  Fotos: Bopp

Zum Schluss noch zwei Facebook-Posts von Montrealer Freunden:

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Eine Schwalbe auf Kanada-Tour

Wenn Freunde Erfolg haben, ist das immer ein Grund zur Freude. Bobby Dove zum Beispiel. Eine junge Montrealerin aus der Nachbarschaft, die gerade ihr neues Album „Thunderchild“ vorgestellt hat.

Man muss Country-Musik nicht mögen. Aber wenn Bobby Dove vom „The big good-bye“ singt oder auch „Fire and Water”, dann fühlt es sich an, als würde sie dich mitnehmen auf einen Roadtrip durch die kanadische Prärie – mit einem Sternenhimmel, der so glasklar ist wie Bobbys Stimme.

Sie selbst schreibt über ihr Album: „Thunderchild is a collection of smoldering moody ballads, honky tonk two-steppers and rocked-up vision quests“. Alle Titel- bis auf einen – stammen aus ihrer eigenen Feder.

Wenn sie für den Herz-Schmerz-Song „Too late to go home“ in die Saiten greift, möchte man ihr sagen: Alles nicht so schlimm, Bobby. Du schaffst das!

Ob sie es schafft, mit ihrem Album „Thunderchild“ – welch wunderschöner Tite! – in die Charts zu kommen, hängt auch vom Erfolg ihrer Kanada-Tournee ab. Es ist ein Roadtrip auf Sparflamme. Im Mietwagen, mit Klamotten und ein paar Gitarren auf dem Rücksitz. Und einer Riesenportion Hoffnung im Kopf.

Mehr zu Bobby Doves Album „Thunderchild“ gibt’s hier Reinhören lohnt sich!


CD-Launch in Montreal: Bobby Dove und

CD-Launch in Montreal: Bobby Dove und „Thunderchild“ © Bopp

Ein Radiogesicht im Kino

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Die Spionin und der Wissenschaftler – Szenenfotos © Bernard Fougères

Wenn man auf die 68 zugeht und sein Radiogesicht zum ersten mal im Leben in Übergröße auf einer Kinoleinwand sieht, dann ist das ein Gefühl, das nicht einfach mit Eitelkeit zu umschreiben ist. Es ist – naja, wie eigentlich? Sagen wir mal so: Es ist wie im Film.

„Le Cyclotron“ heißt der Film, der gestern Abend im vollbesetzten Cinéma du Parc in Montréal Weltpremiere hatte. Im Rahmen des Festival du nouveau cinéma werden zehn Tage lang 340 Filme aus 62 Ländern einem Publikum vorgestellt, das etwas vom Fach versteht.

Es sind keine Mainstream-Themen, die bei diesem Filmfest abgedeckt werden. So ist auch „Le Cyclotron“ nicht irgend ein Streifen von vielen, sondern ein spannender Spionage-Thriller mit einem Hauch von Science Fiction.

Meine Rolle als jüdischer Wissenschaftler Prof. Weil ist nicht groß. Ein kurzer Dialog mit der Hauptdarstellerin, einer französischen Doppelagentin namens Simone. Zum Abschied noch ein Kuss auf die Stirn – das war’s dann auch schon.

Die Dreharbeiten fanden vor etwas mehr als einem Jahr im idyllischen Kloster Oka am Ufer des Lake of Two Mountains statt. Den Blogpost zum – damals noch streng geheimen – „Making Of“ gibt’s > hier <

„Le Cyclotron“ spielt zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Viele Szenen wurden in einem fahrenden Zug gedreht, der, wie es scheint, geradewegs in die Katastrophe rast. Nicht so mein Part: Die Bibliothek des Kloster Oka dient als Backdrop für das Arbeitszimmer des Wissenschaftlers Prof. Weil.

Es ist eine komplizierte Story mit rasanten Entwicklungen, perfiden Machenschaften, Liebe und Sex, aber auch mit Visionen für eine bessere Welt. Die Aussichtslosigkeit des Zweiten Weltkriegs wurde eindrucksvoll in Schwarz-Weiß in Szene gesetzt. Erst als der Krieg zu Ende ist, setzt die Regie Farbe ein.

Hinter „Le Cyclotron“ steht der vor allem im französischsprachigen Teil Kanadas bekannte Regisseur Olivier Asselin. Produziert wurde der Film von Christine Falco von der Firma Fun Film. In den Hauptrollen sind zu sehen: Paul Ahmarani, Lucille Fluet und Mark-Anthony Krupa.

Was für ein Zufall: Der großartige Mark-Anthony Krupa hatte bereits vor 13 Jahren eine Hauptrolle in dem Film „Silent Night“, in dem unser Sohn Cassian sein Filmdebüt gab.

„Le Cyclotron“ wird voraussichtlich Mitte Februar 2017 in die Kinos kommen.

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Premiere im Cinéma du Parc: „Cyclotron“ vor ausverkauftem Haus.