Viel Schall und jede Menge Rauch

feuerbannerWenn Sant Sebastià, der Schutzpatron von Palma de Mallorca, geehrt wird, verwandelt sich die Insel-Hauptstadt schon am Vorabend in eine riesige Grillparty.

Die Stadtverwaltung stellte 284 gußeiserne Grillgestelle, 17 Tonnen Holzkohle und 230 Tonnen Sand zur Verfügung. Zum ersten Mal gab es auch zwölf Grillstellen für Gemüse und vegane Lebensmittel.

Die Palmesanos kamen in Massen, um mit Freunden und Familie Würstchen, Steaks oder Spieße zu braten. Es wurde gesungen, getrunken und getanzt. Ein Dutzend Open-Air-Konzerte, verteilt über die ganze Innenstadt, lockten die Besucher bis in die frühen Morgenstunden an.

Übrigens: Rechtzeitig zum Sonnenaufgang haatte die Stadtreinigung bereits volle Arbeit geleistet. Plätze und Gassen, in denen sich Stunden zuvor noch der Abfall türmte, sahen wie geleckt aus. Bravissimo, Palma!

Feiern Sie mit. >> Hier << gibt’s jede Menge Bilder.

Hundstage mit Gottes Segen

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Wenn es auf Mallorca etwas in ähnlicher Menge gibt wie Sand am Meer, dann sind es Tiere: Esel, Pferde, Katzen, Ziegen, Kanarienvögel, Hamster. Vor allem aber Hunde.

Heute, am Fest des Sant Antoni, werden in vielen Städten und Dörfern der Insel Tiere aller Art gesegnet. In Palma zogen Hunderte von Herrchen und Frauchen mit ihren Haustieren an unserer Haustür vorbei.

Von der Kathedrale aus verlief eine Prozession durch die schmalen Gassen der Altstadt über die Plaça Major bis zum Kloster Sant Antoniet.

Dort wurden die Tiere von einem Priester mit den Weihen der Katholischen Kirche gesegnet. Einige Eindrücke davon finden sie  >> HIER <<

Geschichte durchs Küchenfenster

pageWenn sich so viel Geschichte vor der Haustür abspielt, dann ist das eine Bildergalerie wert. Wer aus einem blutjungen Land wie Kanada kommt und fünf Monate im Jahr die älteste Kirche Palmas (12. Jahrhundert) als Nachbarin begrüßen darf, muss sich auch nicht wundern, durchs Küchenfenster ein veritables „Castell de Bellver“ (13. Jahrhundert) am Horizont zu sehen. Dazwischen, daneben, darunter und darüber: Schönheit so weit das Auge reicht.    Fotos © Bopp

Ein Kamel zum Mallorca-Empfang

bannerOkay, ein Kamel zur Begrüßung. Auch nicht schlecht. Letztes Jahr war es ein weisses Kreuzfahrtschiff, diesmal begrüßt uns Palma eben mit einem Kamel. Immerhin versteckt sich irgendwo noch ein HeiligerDreiKönig.

Aber natürlich hat Palma de Mallorca um diese Jahreszeit mehr zu bieten als Kamele aus Gips und Heilige Drei Könige, die weder heilig, noch König sind. Einen menschenleeren Strand zum Beispiel und jede Menge Sonne, blauen Himmel und frühlingshafte Temperaturen.

Sehen Sie selbst, was uns nach zwei Tagen auf der schönsten Insel der Welt sonst noch so aufgefallen ist. Hier geht’s zu einer  >> klitzekleinen Bildergalerie <<