Wenn sich so viel Geschichte vor der Haustür abspielt, dann ist das eine Bildergalerie wert. Wer aus einem blutjungen Land wie Kanada kommt und fünf Monate im Jahr die älteste Kirche Palmas (12. Jahrhundert) als Nachbarin begrüßen darf, muss sich auch nicht wundern, durchs Küchenfenster ein veritables „Castell de Bellver“ (13. Jahrhundert) am Horizont zu sehen. Dazwischen, daneben, darunter und darüber: Schönheit so weit das Auge reicht. Fotos © Bopp
Archiv für den Monat Januar 2016
Herzzerreißend? Lesen Sie selbst.
Ein Kamel zum Mallorca-Empfang
Okay, ein Kamel zur Begrüßung. Auch nicht schlecht. Letztes Jahr war es ein weisses Kreuzfahrtschiff, diesmal begrüßt uns Palma eben mit einem Kamel. Immerhin versteckt sich irgendwo noch ein HeiligerDreiKönig.
Aber natürlich hat Palma de Mallorca um diese Jahreszeit mehr zu bieten als Kamele aus Gips und Heilige Drei Könige, die weder heilig, noch König sind. Einen menschenleeren Strand zum Beispiel und jede Menge Sonne, blauen Himmel und frühlingshafte Temperaturen.
Sehen Sie selbst, was uns nach zwei Tagen auf der schönsten Insel der Welt sonst noch so aufgefallen ist. Hier geht’s zu einer >> klitzekleinen Bildergalerie <<
Viel Krach und ein wenig Frieden
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Wenn Montrealer feiern, dann lassen sie es krachen. Da versammeln sich schon mal hunderttausend Menschen auf einer Fläche von drei Fußballplätzen, tanzen, trinken, singen – und marschieren anschließend in der Gruppe zur nächsten Metro-Station, ehe irgendwann dann auch die letzte U-Bahn abgefahren ist.
Das Beste dabei: Es kommt so gut wie nie zu irgendwelchen Zwischenfällen. Keine Schlägereien, keine Pöbeleien, keine besoffenen Partygänger, die um die Wette reihern. Das ist beim Open-Air-Jazzfestival im Sommer nicht anders als auch jetzt wieder bei der Mega-Silvesterparty auf dem Place Jacques Cartier.
Wie es hunderttausend meist junge Leute schaffen, sich bis in die Morgenstunden zu amüsieren, ohne im Komasuff zu enden, war mir schon immer ein Rätsel. Aber, Achtung: Stinktieralarm! Der Duft von Marihuana und anderen Rau(s)chmitteln hängt stets als überdimensionale Dunstglocke über der Menge.
Keinen stört’s. Gleich gar nicht die Regierung. Die will noch in diesem Jahr den Marihuanakonsum legalisieren. An der Partyathmosphäre dürfte sich nicht viel ändern. Ob mit oder ohne Joint: Spaß haben die Montrealer schon jetzt. So löst sich das Joie de vivre der Frankokanadier ganz einfach in Luft auf.




