Uli Herzog: „Endstation Biberach“

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Mein Freund Uli Herzog lässt wieder morden. Nach MORD AM SCHÜTZENSAMSTAG und FRAUENDUFT hat mein Uralt-Kumpel aus Altshausen einen neuen Schwabenkrimi geschrieben. ENDSTATION BIBERACH heisst er. Und er verspricht ein Renner zu werden.

Worum es diesmal geht? Lassen wir doch einfach den Klappentext für sich sprechen:

Ein brutaler Gewalttäter, ein argloses Opfer – und mittendrin mal wieder Ludwig Hirschberger. Wer dachte, der pensionierte Profiler habe seine Zukunft bereits hinter sich, muss umdenken: Das sonst so liebenswerte Wiener Schlitzohr zeigt sich in diesem Krimi von einer anderen, perfiden Seite: Um die Frau aus den Fängen des skrupellosen Verbrechers zu befreien, wird Hirschberger zum Psychoterroristen und gräbt tief in der Vergangenheit des Mannes. Dabei gelangen grausame Details ans Licht. Das beschauliche Oberschwaben wird zur Spielwiese eines teuflischen Gangsterdramas.

Uli und ich kennen uns seit mehr als 50 Jahren. Unsere Freundschaft geht auf die

herzog

Der Autor Uli Herzog. Auf dem Foto mit seinem ersten Krimi „Mord am Schützensamstag“.

Zeit zurück, da „Sir Henry and his Outlaws“ noch zu den härtesten Rockbands östlich von Liverpool zählte. Uli war so etwas wie unser Road-Manager, ich einer der Gitarristen.

Jeden von uns hat es später ins Ausland verschlagen. Uli hat jahrzehntelang bei einer bedeutenden Werbeagentur in Wien gearbeitet. Meine Vita ist BlogleserInnen ja hinlänglich bekannt.

Noch ein weiterer Kreis hat sich nach einem halben Jahrhundert wieder geschlossen: Wenn Uli Herzog bei öffentlichen Veranstaltungen aus seinen Krimis liest, wird er musikalisch von Werner Krug begleitet. Werner („Vinzenz“) Krug war Sänger der „Outlaws“. Jetzt begleitet er die Schwabenkrimis mit der Gitarre.

Lore und ich durften das Rohmanuskript von ENDSTATION BIBERACH sichten. Deshalb die Danksagung im Buch.

Wiener Schmäh meets Biberacher Lokalkolorit. Unbedingt lesen!

 

3 Gedanken zu „Uli Herzog: „Endstation Biberach“

  1. Lieber Hebo und unbekannterweise
    liebe Lore,

    Ja, es macht Spaß mit Uli zusammen ein bisschen durch die Lande zu ziehen,
    die Lesungen minimal mit zu gestalten und etwas Zeit zu haben, um über
    vergangenes mehr aber über Gegenwart und Zukunft zu sprechen, Gedanken
    auszutauschen und sich gegenseitig auf die geistige Probe zu stellen.

    Lebenswege sind nicht einfach so zu beschreiben und so oft von Zufällen
    abhängig, die dazu noch auf Menschen treffen, die Entscheidungen fällen können,
    die später rational nicht so einfach nachvollziehbar oder erklärbar sind.

    Da zu bleiben ist kein Indiz für weniger oder mehr und was geleistet wird in
    der eigenen Identität entzieht sich der Beurteilung – zumindest oft.

    Deswegen wird der „altersweise“ Denkfähige immer weniger wertend und
    urteilend nachdenklich staunen über das, was alles so geschehen ist und noch
    passiert.

    Insofern gelingt mir die Beurteilung von anderen Menschen weniger, als dass ich über
    die Wege des Einzelnen staune und mich über die gelungene Vita so vieler freue.

    In diesem Sinne kein Blockhaus sonder ein Blockhaus oder eine erzählende und
    verständige Bereitschaft, Leben zu betrachten und staunen nicht zu verlernen.

    Eine gute Zeit wünsche ich euch sehr

    Werner, „Vinz“

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