Deutscher Journalist bloggt aus Kanada. Lebt in Montréal, auf Mallorca und im Internet. Mag Kommentare am liebsten per Mail: bloghausmail@herbertbopp.com
ES WAR EINE SCHWERE GEBURT, aber jetzt ist es soweit: Rechtzeitig zu Ostern ist „Tapas, Vino, Valentina“ auf dem Markt – als E-Book und als gedruckte Ausgabe. Die E-Book-Version finden Sie weltweit auf fast allen Internet-Plattformen. Bei vielen Anbietern können Sie zwischen Online- und Print-Version wählen. Zum Beispiel hier:
🍊Amazon.com (Hier kann es beim Versand der Printversion in den nächsten Tagen noch zu Verzögerungen kommen. Bitte Geduld!)
In den Buchhandlungen von Osiander, Thalia und Hugendubel können Sie den Roman vor Ort auch im Laden bestellen und abholen. Ob Sie das Buch in anderen Buchhandlungen bei Angabe der ISBN-Nummer kaufen können, müssten Sie einfach mal probieren.
E-BOOK: ISBN 978-3-7579-0901-7
PRINT: ISBN 978-3-7579-1856-9
Es wäre toll, wenn Sie beim Kauf im Internet eine kleine Bewertung hinterlassen könnten. Schon jetzt herzlichen Dank dafür.
Sie wissen es natürlich schon längst: Demnächst kommt mein neues Buch auf den Markt. Es heißt „Tapas, Vino, Valentina“ und ist eine Art Nachfolge-Roman meines Weltbestsellers „Das gibt sich bis 1970“. (Kleiner Spaß). Wenn Sie wissen möchten, wie es zu diesem Buch kam – bitte weiterlesen. Wenn ich Sie mit meiner schamlosen Werbung nerve, klicken Sie einfach weiter.
Wer heutzutage ein Buch auf den Markt bringt, hat entweder die Idee des Jahrhunderts („Harry Potter“) oder verdammtes Glück („Das Parfum“). Eine gute Schreibe und eine tolle Geschichte allein reichen meistens nicht, um potenzielle LeserInnen vom Kauf eines Buches zu überzeugen.
Ein Buch zu schreiben, macht Spaß. Es ist aber auch verdammt viel Arbeit. Am Anfang steht immer eine Idee. In meinem Fall war es der Gedanke, die Geschichte meiner Jugendliebe Valentina weiter zu erzählen. Ihr war ich als Fünfzehnjähriger per Anhalter nach Spanien nachgereist. Daraus ist mein erster Roman „Das gibt sich bis 1970“ entstanden.
Viele LeserInnen wollten damals wissen, wie es mit dem Ummendorfer Bub und dem spanischen Au-pair-Mädchen weitergegangen ist. Ein Grund mehr für mich, erneut in die Tasten zu ergreifen.
Per Autostopp nach Spanien – damit fing alles an.
Mit dem Schreiben allein ist es nicht getan. Allein in Deutschland kommen im Jahr 64.000 neue Titel auf den Markt. Wer einigermaßen erfolgreich sein möchte, braucht einen Verlag. Einen solchen für dein Werk zu interessieren, ist bei 175 Neuerscheinungen pro Tag wie ein Sechser im Lotto.
Ich hatte das unverschämte Glück, einen Verlag gefunden zu haben – doch es sollte einfach nicht sein.
Pressetermin und Lesereisen waren geplant. Auf der Webseite wurde „Tapas, Vino, Valentina“ bereits unter den Neuerscheinungen beworben. Doch dann folgte eine Pechsträhne nach der anderen: Krankheiten, Corona, weitere Krankheiten. Reisen sind auch bis heute nicht möglich. Doch der Verlag bestand darauf, dass ich vor Ort bin, wenn der Titel erscheint. Das war mir aber aus obigen Gründen leider nicht möglich.
Ich brauchte also einen Plan B. Wer 47 ist, hat alle Zeit der Welt, sich nach Alternativen umzusehen. Mit 74 tickt die Uhr. Deshalb musste es eine Lösung sein, die zeitnah umzusetzen ist.
Dabei bin ich auf Tolino gestoßen. Tolino ist eine Art Hybrid-Verlag mit Sitz in München. Er verlegt eBooks und gedruckte Bücher, die dann in Vertragsbuchhandlungen ausliegen oder dort bestellt werden können. Natürlich kann alles auch übers Internet abgewickelt werden. Einzelheiten lesen sie demnächst hier, auf Facebook und Instagram.
Das Design des Buchumschlags, die Gestaltung des Buches und die Vermarktung – das alles musste ich jetzt ohne Verlag selbst in die Hand nehmen. Mit dem Buchumschlag habe ich eine Berliner Agentur beauftragt. Die Vermarktung hängt an mir.
Soziale Medien wie dieser Blog helfen hoffentlich beim Marketing. Am wichtigsten sind jedoch Mund-zu-Mund-Werbung, Online-Bewertungen und Buchbesprechungen.
Ich hatte Sie gewarnt: Hier wird schamlos Werbung betrieben. Leider hat mein Buch ohne Marketing keine Chance, den Weg zu Ihnen, den Leserinnen und Leser zu finden.
Schließlich wollen Sie den Frühling doch mit einem Lächeln im Gesicht beginnen. Das kann ich Ihnen bei der Lektüre von „Tapoas, Vino, Valentina“ garantieren.
Von Finanzpolitik verstehe ich ungefähr so viel wie von Ponyzucht. Aber eins habe ich begriffen: Irgend etwas stimmt nicht mit der Geldverteilung in unserer Gesellschaft.
Bei „Hart aber Fair“ saß am Montagabend eine Straßenbahn-Fahrerin aus München im Panel. Sie berichtete über die finanziellen Engpässe, mit denen sie als Mutter mehrerer Kinder leben muss. Im Supermarkt bleibe sie manchmal vor dem Regal stehen, um zu überlegen, was sie sich leisten kann und was nicht. Sie arbeitet in Vollzeit und oft auch im Schichtdienst.
Diese Sorgen haben die Besitzer der 38 Privat-Jets vermutlich nicht, die jeden Tag allein auf dem Flughafen von Palma de Mallorca starten und landen.
Während gestern Nacht an der mexikanisch-amerikanischen Grenze bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft 39 Menschen ums Leben gekommen sind, drängelten sich auf dem Aeropuerto de Son San Juan Dutzende von Learjets, Challengers und anderen Luxusflugzeugen, so dass die Parkplatznot laut „Mallorca Zeitung“ zu einem echten Problem geworden sei.
Schließlich müssen die 34000 Maschinen im Jahr ja gewienert, gewartet und betankt werden. Erst dann können sie die Rückreise nach Sylt, Zürich oder Marbella antreten.
Ein vom Sozialneid zerfressener alter weißer Mann sagen Sie jetzt? Mit Nichten.
Mir tun nur die aus Süd- und Mittelamerika stammenden Männer, Frauen und Kinder leid, die nach monatelanger Flucht kurz vor dem Ziel in Ciudad Juárez in einer Feuerhölle ums Leben gekommen sind.
Schon klar: Ich spiele hier ein bisschen BILD-Zeitung. Und natürlich ist mir bewusst, dass wegen meines Fingerzeigs auf die West-, Süd- und Ost-Oligarchen dieser Welt künftig nicht ein einziger Jet im Hangar stehen bleibt. Die Luxusflieger werden die obszön teuren Privat-Parkplätze dieser Welt auch weiterhin verstopfen – vom CO2-Fußabdruck ganz zu schweigen.
Aber man wird ja noch von einer gerechteren Welt träumen dürfen.
„Man weiß selten, was Glück ist. Aber meistens, was Glück war“ (Françoise Sagan)
Es hat lange gedauert, aber jetzt ist der Nachfolge-Roman von „DAS GIBT SICH BIS 1970“ fertig. Demnächst kommt er auf den Markt. In meinem neuen Buch “TAPAS, VINO, VALENTINA” gibt es ein Wiedersehen mit meiner ersten großen Jugendliebe. Für sie war ich als Teenager per Anhalter von Ummendorf nach Spanien getrampt.
“TAPAS, VINO, VALENTINA” ist mehr als ein Liebes- und Abenteuerroman. Es ist auch ein Ratgeber für Ältere, die noch einmal neu durchstarten wollen.
Es ist aber auch ein Mutmacher für junge Menschen. Die Alten von der „Villa Vasco“ machen ihnen vor, wie ein entspanntes Leben aussehen kann.
“TAPAS, VINO, VALENTINA” spielt in erster Linie auf Mallorca, aber auch in vielen anderen Teilen der Welt.
Zu jedem der zahlreichen Nebenschauplätze gibt es wie immer tolle Geschichten – tragische, skurrile, auf jedenfall unterhaltsame.
Das Buch handelt von Freiheit und Abenteuer, von Jugend und Alter, von Liebe, Sex und Sehnsüchten. Es ist ein Wohlfühlroman der alten Schule, der aber wunderbar in unsere Zeit passt.
Bitte noch etwas Geduld: Wo Sie den Roman kaufen können und was Sie sonst noch erwartet, erfahren Sie in Kürze.
Was macht man eigentlich fünf, sechs Monate im Jahr, wenn der Winter in Kanada einfach nicht aufhören will? Man sitzt auch Mitte März noch am Fenster und sieht den Schneeflocken zu. Man fährt mit der U-Bahn zum Flanieren in die Montrealer „Underground City“. Oder man geht aufs Land und verbringt gemütliche Tage und Nächte im Bauernhaus, wo der Holzofen jene wohlige Wärme spendet, die man in den Wirren des Alltags oft so vermisst.
Man sieht sich von Freunden und Bekannten massenweise Urlaubsfotos aus Mallorca, Australien, Peru, Neuseeland, Hawaii oder sogar Ummendorf an und freut sich, dass sie eine gute Zeit haben.
Wintersportarten sind out. Das hat zum einen mit mangelnder Mobilität zu tun, zum anderen aber auch mit der Angst vor dem Frieren. Man wird im Alter zum Warmduscher – auch so ein Prozess, den man als 20jähriger Eisbader noch für absurd hält.
Gitarrespielen tut gut, der Seele und dem Herzen. Wer sich einmal mit seinen sechs (oder zwölf) Saiten an „Love Of My Life“ herangewagt hat, weiss, warum Brian May, der Leadgitarrist von „Queen“, eben von King Charles zum Ritter geschlagen wurde.
Oft bleibt man im Winter aber auch nur am Esstisch sitzen. Wenn die Teller abgeräumt sind und das Geschirr verstaut, kommt bei uns das Schachbrett auf den Tisch. Ein Calvados dazu lässt den Winter fast vergessen.
Weder Lore noch ich sind das, was man Ausnahmetalente am Schachbrett nennen könnte. Wobei für die Frau an meiner Seite die Bezeichnung schon eher zutrifft als auf mich. Strategien waren noch nie mein Ding. Weder im Leben noch im Spiel.
Die meisten Spiele sind für mich Zeitverschwendung. Karten- und Gesellschaftsspiele aller Art sind mir ein Graus. Nur Schach mag ich. Es eignet sich bestens, die noch verbliebenen fünf Gehirnzellen in Wallung zu bringen.
Keine schlechte Idee für zwei Menschen um die 70.
Das Wort „Schach“ komme vom persischen „Sha“ habe ich gelesen. Das wiederum bedeutet „König“. Und der König, das weiss jeder, der schon einmal an einem Schachbrett saß, hat alles in der Hand. Nur einmal im Spiel muss auch er sich geschlagen geben. Dann ist er schachmatt.
Ich muss zugeben, dass sich mein Ehrgeiz beim Schach in Grenzen hält. Von zehn Spielen verliere ich ungefähr neuneinhalb. Es ist wohl doch der Blick aufs Große und Ganze, der mir abgeht.
Ein weiterer Beweis dafür, dass Frauen einfach die bessere Sicht auf Dinge haben, auf die es im Leben ankommt.