Eine Bitte aus dem Bloghaus

IMG_6231 copyDanke, dass Sie auch heute wieder auf meinem Blog gelandet sind. Vielleicht gehören Sie ja zu den Abonennten der BLOGHAUSGESCHICHTEN. Vielleicht sind Sie durch Zufall hier. Kann aber auch sein, dass Sie über eine Suchmaschine hier her gekommen sind. So oder so: Ich freue mich sehr, dass Sie an meinem kleinen Leben teilnehmen. Weiter unten hätte ich ausnahmsweise auch eine Bitte an Sie.

Wie viele von Ihnen wissen, schreibe ich diesen Blog seit mehr als acht Jahren regelmäßig. Zuerst hieß er „Canada365“, weil ich eigentlich nur Dinge posten wollte, die in Kanada passieren. Dann fingen wir damit an, unsere Winter auf Mallorca zu verbringen und den Sommer in unserem Blockhaus am Lac Dufresne.

Daraus wurden dann die BLOGHAUSGESCHICHTEN. So heißen sie noch heute. Ein befreundeter Kollege lieferte mir übrigens damals die Vorlage für diesen Titel. Stefan bin ich dafür – und für noch viel mehr – dankbar.

In den BLOGHAUSGESCHICHTEN erzähle ich wort- und bildreich aus meinem Leben. Das spielt sich vor allem hier in Kanada ab, wo ich seit fast 40 Jahren wohne, aber auch in Spanien und hin und wieder auch in anderen Teilen der Welt.

Hier geht es um Essen und Trinken, um Filme und Familie. Es geht um Musik, Theater, Reisen, Tiere und Pflanzen. Manchmal geht es auch um Liebe und Sex, Mord und Totschlag. Aber eigentlich geht es fast immer um Menschen mit Geschichten.

 In den BLOGHAUSGESCHICHTEN geht es um das richtige Leben.

Ich war mehr als 40 Jahre als Reporter unterwegs. Jetzt bin ich im Ruhestand und habe Zeit und Muße, Dinge aufzuschreiben, dir mir während meines oft hektischen Alltags einfach nicht wichtig genug waren, sie festzuhalten.

Vor allem meine Geschichten über den Jakobsweg, den ich im vorigen Frühjahr zusammen mit Lore gewandert bin, scheinen viele Menschen inspiriert zu haben. Ich bekomme noch heute Mails und Messages dazu und freue mich über jede einzelne davon.

Genauso freue ich mich über jeden Klick auf meinen Blog, über jeden neuen Abonnenten, jede Abonnentin.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle einmal erwähnen, dass ich mit meinem Blog keinen Cent verdiene. Im Gegenteil: Weil ich mir eine seriöse Plattform dafür ausgesucht habe, bezahle ich sogar für die Premiumversion von WordPress.

Das mache ich gerne, denn ich finde, WordPress liefert tolle, nutzerfreundliche Internet-Ware.

Wenn ich wollte, könnte ich Anzeigen schalten und mir so ein paar Taler hinzu verdienen. Aber ich habe mich dagegen entschieden. Werbung für eine Salbe gegen Fußpilz zwischen Kochrezepten erschien mir dann doch nicht sehr appetitlich.

Keine Bange: Ich möchte um Gottes Willen kein Geld von Ihnen. Wie käme ich dazu? Ich bin hier nicht auf Crowdfunding-Tour. Das heißt doch, ein bisschen schon.

Ich würde mich nämlich sehr freuen, wenn noch mehr Menschen als bisher meinen Blog lesen und abonnieren würden.

Warum ist ihm denn das so wichtig, wenn er doch ohnehin keine Kohle damit verdient?, fragen Sie jetzt bestimmt.

Sagen wir mal so: Als leidenschaftlicher Storyteller spreche ich lieber in einem vollen Saal als gegen eine Wand.

Vielleicht haben Sie ja Freunde oder Verwandte, die an den BLOGHAUSGESCHICHTEN genau so viel Freude haben wie Sie und ich? Schicken Sie denen doch einfach einen Link.

Oder sagen Sie ihnen, sie sollen: blog.herbertbopp.com in ihren Browser eingeben, dann kommen Sie automatisch hierher.

Oder, falls Sie es noch nicht getan haben, möchten Sie ja meinen Blog gerne abonnieren. Für Sie absolut kostenlos, für mich eine Freude.

Sie haben drei Möglichkeiten:

DESKTOP-VERSION: Klicken Sie auf den Link „Blog abonnieren“ rechts oben, unterhalb des Bannerfotos. Dann geben Sie Ihre Email-Adresse ein. Von jetzt an erhalten Sie jeden neuen Blogpost automatisch in Ihre Mailbox.

MOBIL-VERSION: Unter jedem Post heißt es etwas unscheinbar „Folgen„. Da klicken Sie drauf, tragen Ihre Email-Adresse ein und los geht’s.

RSS: Der RSS-Button ist für Leute, die sich im Internet etwas auskennen und wissen, was Really Simple Syndication bedeutet. Diesen Button gibt’s ebenfalls auf meiner Seite.

Noch etwas: Sollten Sie Leute kennen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, sich aber für meinen Blog interessieren könnten, sagen Sie ihnen einfach, es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich die Texte übersetzen zu lassen. Google Translate ist eine davon. Deepl Translator eine andere.

Die „Translate“-Option finden Sie in der Desktop-Version oben rechts, unter dem Banner. In der Mobil-Version (Handy, Tablet usw.) finden Sie die Möglichkeit, sich die Texte in der Sprache Ihrer Wahl übersetzen zu lassen, am Ende des jeweiligen Blog-Artikels, unterhalb der „Kommentar“-Funktion.

Aber, Vorsicht! Als sich mein Freund Doug mal einen Text übersetzen ließ, meinte er hinterher: „Either you are a lousy writer or my translation program sucks“.

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße aus dem Bloghaus!

Mit ALDI auf den Jakobsweg

IMG_3630Ich schmeiss mich dann mal weg: ALDI bietet jetzt Pauschalreisen für sogenannte Pilger an, die den Jakobsweg wandern möchten. Jeden, der den Camino mit Blasen, Schweiß und Tränen hinter sich gebracht hat, schaudert bei dem Gedanken, dass Pilger im klimatisierten Bus zum Wanderweg gebracht und von dort abends wieder ins hübsche 4-Sterne-Hotel zurückgeholt werden.

turi2, der Medienblog meines Herzens, vermeldete es zuerst:

Jeder muss raus: Aldi vertreibt künftig Reisen zum Jakobsweg. Der Discounter bietet die achttägige Reise nach Spanien zum platten Pilger-Preis von 999 Euro an. Wasser predigen und Wein trinken wird damit für Jedermann finanzierbar“.

Bitte, lieber Gott, lass es nicht wahr sein!

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Was turi2 gewohnt ironisch verkündet, ruft bei mir Erinnerungen an Damen und Herren zurück, die sich im perfekten Outdoorlook und mit kleinem Lunchpaket im stylischen Rucksäckchen mal kurz aus dem Bus wagen, um ein paar Kilometer auf dem Camino zu schlendern, während wir Schwertransporter auf zwei Beinen nicht wissen, wo und wie wir nach einer 28-Km-Etappe die kommende Nacht verbringen werden.

Unter „richtigen“ Jakobs-Wanderern gelten sie als „Luxuspilger“. VIP steht in diesem Fall für „Very Important Pilgrims“.

Nicht falsch verstehen: Jeder soll den Camino so gehen, wie er es kann oder für richtig befindet. Nicht alle Pilger haben wie wir die Zeit, sich sechs Wochen aus dem Alltag auszuklinken, um fast 900 Kilometer ohne die Planungssicherheit gebuchter Hotels zurücklegen zu können.

Aber ALDI? „Mit Gepäcktransport/Begleitfahrt während der Wanderung und Besuch einer Weinkellerei mit Mittagessen“.

 Das tut weh.

DAS ist ja wirklich der Hammer”, schreibt angesichts der ALDI-Meldung unsere Freundin Christa, die als über Siebzigjährige zwar nicht den kompletten Camino, aber immerhin zahlreiche Etappen hinter sich gebracht hat.

Wir hatten einige dieser Truppen unterwegs getroffen. Die laufen nicht zu weit, irgendwo steht dann der Bus und es gibt Kaffee und Kuchen. Und dann geht’s im Bus weiter”, echauffiert sich die Freundin aus Winnipeg.

Wer nachlesen möchte, wie sich Pilgern ganz ohne Luxusgedöns anfühlt, sollte sich meinem Camino-Blog zu Gemüte führen.

Sie finden ihn >> HIER <<

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Dorf-Theater im Hörfunk-Studio

Theater, Film, Funk und Fernsehen haben mich ein Leben lang begleitet und fasziniert. Auf der Bühne habe ich es nie weiter gebracht als bis zur Rolle des stummen Pilzchens im Ummendorfer Dorftheater. Wie ich als Erwachsener trotzdem zu einigen bescheidenen Filmrollen gekommen bin, wundert mich noch immer.

Dass ich den Hörfunk zu meinem Beruf machen konnte, betrachte ich bis heute als ein wunderbares Geschenk. Wer einmal während einer hektischen Live-Sendung den lautlosen Lärm eines Rundfunkstudios erlebt hat, wird nie wieder davon loskommen. Der Suchtfaktor Radio ist bei mir sehr real.

Gestern Abend konnte ich meiner kleinen Sucht endlich wieder einmal frönen – nicht als Akteur, sondern als Zuschauer. In einem Theaterstück, das in einem nachgebauten Rundfunkstudio spielte. It’s A Wonderful Life: A Live Radio Play hieß das Stück. Derek Quinn, ein Uralt-Kumpel von mir, spielte darin eine der Hauptrollen.

 Ich lernte Derek vor mehr als 30 Jahren bei Radio Canada International kennen. Als „international correspondent“ hatte er unter uns Radiogesichtern immer einen besonderen Status. Er machte fehlerfreie Ansagen auf Englisch, Französisch, Russisch und Deutsch, berichtete von Kriegsschauplätzen und Konferenzen über Wissenschaft und Technik. Er war ein Allrounder im besten Sinne. Jetzt  ist er im Ruhestand und spielt Theater.

Derek Quinn ist der Moderator des Hörspiels It’s A Wonderful Life. Das ist seine

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Derek Quinn: Reporter und Theatermann. Foto: Théâtre St-Bruno

Hauptrolle. Aber er spielt in dem Stück, wie jeder der acht Akteure des „Théâtre Saint-Bruno Players“, viele Rollen.

Mal ist er der Ansager, mal Teil des Publikums. Mal mimt er einen kleinen Jungen, an anderer Stelle einen Mann, der einen Gutmenschen vor seinem finanziellen Ruin bewahrt. Kurz: Derek macht in dem Theaterstück das, was er während seines bunten Berufslebens auch getan hat: Er wechselt die Rollen – und dies mit großer Hingabe und viel Erfolg.

Wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass ich an diesem kalten Winterabend ins Auto stieg und die 35 Kilometer von St. Henri nach St. Bruno zurücklegte, war fast schon theaterreif:

An einem der kommenden Wochenenden war, wie jedes Jahr vor Weihnachten, ein Essen in einem russischen Restaurant in Montreal geplant. Kollegen aus meiner Zeit bei Radio Canada International treffen sich dort, um über alte Zeiten zu reden – ungefiltert und ohne Mikrofon. Aber irgendwie wollte es dieses Jahr nicht klappen mit dem Essen, das jedes Jahr von ein paar befreundeten russischen Kollegen organisiert wird.

Mal konnte dieser nicht, mal ein anderer. Und irgendwann, als man sich fast schon auf einen Termin geeinigt hatte, meldete sich Derek Quinn: „Kann jetzt doch nicht, an diesem Tag spiele ich Theater“.

Bei „Theater“ wurde ich hellhörig. Kein Kollegentreff, dafür aber Theater. Mit Dereks Truppe auf der Bühne. Das Ganze auch noch in einem nachgebauten Rundfunkstudio, inklusive Jingle-Sängerinnen, Hausband und Geräuschmacher – das musste einfach ein toller Abend werden. Und genau das war es dann auch.

Das Russentreffen hat Zeit. Theater kann nicht warten.

 

 

15 Stunden ohne Strom – na und?

IMG_9296.jpgUm die Gelassenheit zu verstehen, wie Kanadier mit Notsituationen umgehen, muss man den kurzen Chatverlauf weiter unten lesen. Gut zehn Stunden, nachdem in unserem Viertel der Strom ausgefallen war, textete mir mein Kumpel Jean von gegenüber, sein Handy-Akku mache bald schlapp: „Nur noch 2 %. Gute Nacht“.

Die von mir vorgeschlagenen Wiederbelebungsversuche („Schließ’ dein Handy an dein iPad an, das dir als Akku-Ersatz dient“), funktionierten nicht, weil uns die passenden Kabel fehlten. Aber das war irgendwie auch egal. Dann geht man eben ins Bett.

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Stromausfall ist für uns kein Schreckgespenst mehr, es ist schon viel zu oft passiert. Fast immer kommt der Blackout ohne Ankündigung. So auch gestern. Eine Erdgasleitung war gerissen. Aus Sicherheitsgründen musste der Strom abgeschaltet werden, bis alles wieder im Lot war.

Als wir noch in unserem schnuckeligen Haus auf dem Land lebten, gab es in einem Jahr mehr Stromausfälle als ich in meinem ganzen vorherigen Leben in Deutschland erlebt hatte.

Irgendwann gewöhnt man sich daran, macht es sich am offenen Kamin gemütlich, trinkt Tee mit Wasser vom Holzofen, liest im Kerzenschimmer sein Buch oder spielt mit dem Hund.

Es sei denn, es wird eine Katastrophe wie der Eissturm von 1998 daraus. Damals starben 28 Menschen, viele davon an Erfrierungen. Manche Haushalte hatten wochenlang keinen Strom.

Hier in der Stadt sind offene Kamine verboten, es gibt keinen Hund mehr und weil eine Heizquelle fehlt, gibt es auch keinen heißen Tee. Also trinkt man entweder Bier aus dem Kühlschrank, der jetzt langsam abtaut. Oder man geht ins Kino.

Wir haben uns für Letzteres entschieden. Zwar wird „Last Christmas“ im Internet als der schlechteste Film des Jahres gefeiert, aber wenigstens ist es im Kinosaal kuschelig warm.

Während wir uns zwei Stunden lang den Abend bei einer Schnulzenkomödie verkürzen, glüht die Facebook-Seite unserer Wohnanlage mit Kommentaren. Die meisten von ihnen sind lustig:

„Scheiße!“, postet eine junge Frau mit drei Angry-Smilies, „wie soll ich mir denn da meine Haare föhnen?“ „First World Problem“, lautet lakonisch die Antwort. Dann eben ohne frisch geföhnte Frisur ins Bett. Geht doch.

„Nur noch zwei Kunden ohne Strom!“, schreibt ein Scherzbold und postet die aktuelle, aber falsche Nachricht des Elektrizitätswerks als Screenshot. „Die zwei Kunden sind vermutlich Du und ich“, endet der Post. „Und ich“, schreibt eine „Julie“ von nebenan. „Ich auch“, heben weitere stromlose Opfer solidarisch den digitalen Zeigefinger, der bei Facebook „Comment“ heißt.

Nach dem Kinobesuch, einschließlich Fastfood vom Thailänder, ist noch lange nicht Schluss mit ohne Strom. Die ehemalige Zigarettenfabrik, die unser Loft-Zuhause ist, erstrahlt noch immer in absoluter Dunkelheit.

Nur ganz kurz flackert die Opferrolle in einem hoch: Warum haben eigentlich alle Gebäude um uns herum Licht, nur wir nicht? Die Antwort darauf überlassen wir geduldig dem Stromversorger Hydro Quebec. Und natürlich Facebook.

Da macht sich einer gegen Mitternacht Sorgen über den Zustand unserer schönen Stadt: „Montreal ist so fragil“, liest sich fast poetisch, wenn um einen herum die Dunkelheit tobt.

Irgendwann wird’s Zeit fürs Bett – ob mit oder ohne Strom. Kurz vor dem Schlafengehen noch ein Blick aufs Handy, das dank der USB-Verbindung zum Notebook noch immer Akku hat. Morgen früh um 07:15 Uhr sei der Saft bestimmt wieder da, tröstet uns das E-Werk. Na dann mal geruhsame Nacht.

Oder doch nicht? Gegen 02 Uhr rattert und blitzt es und surrt und klickt’s. Der Strom kommt! Aber nur für ein paar Sekunden, dann ist wieder Schluss mit lustig und der einsetzende Drucker neben deinem Bett hat wieder Ruhe. Gemütliche Dunkelheit legt sich erneut über deine Wohnung.

Kaum bist du wieder eingeschlafen, läuft der Drucker erneut zu großer Form auf. Es blitzt und klickt wieder und auch der Kühlschrank meldet sich durch ein Surren, dass er wieder voll da ist. Für einen Moment denke ich an ein kühles Bier, entscheide mich aber dann doch für die warme Zudecke.

Inzwischen graut draußen ein neuer Morgen. Der Sohn wünscht vom anderen Stadtviertel aus per SMS einen schönen Tag. Und hat keine Ahnung, dass die Eltern gerade 15 Stunden ohne Strom waren.

Und wenn schon: Es würde ihn nicht groß überraschen. Schließlich leben wir ja im Land der Gelassenheit.

Es ist inzwischen 09:30 Uhr. Unfassbar: Wir haben noch immer Strom!

Essen wie Gott in Montréal

IMG_9198Es war nur eine Frage der Zeit, bis Montreal dem Beispiel von Lissabon, London, Miami, New-York, Boston und Chicago folgen würde und das „Time Out Market“-Konzept übernimmt: Auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern bieten seit kurzem 17 Restaurants Essen vom Feinsten an. Es ist eine Art Sterneküche für Jedermann.

Wen stört es da, wenn man für einen schnöden Hamburger am „Burger T!“ anstehen muss. Schließlich entstammt die edle Boulette dem Rezeptbuch des wohl bekanntesten Cuisiniers der Stadt.

Chef Normand Laprise ist der Besitzer von „Toqué“, einem der Top-Tempel in einer Stadt, die sich rühmt, mit 5000 Esslokalen neben New York über die höchste Restaurant-Dichte Nordamerikas zu verfügen.

Feinschmecker beten die Namen der 17 Vorzeige-Restaurants des „Time Out Market“ herunter wie wahre Fußballfans die Bundesligatabelle.

Vom „Le Club Chasse et Pêche“ über den Streetfood-Pionier „Grumman 78“ bis hin zum stadtbekannten Vietnamesen „Le Red Tiger“ – wer in diesem Foodcourt nicht auf seine Kosten kommt, hat das Leben des Genießers nicht richtig verstanden.

Dass sich die Preise trotz der wohlklingenden Namen im Rahmen halten – um die zehn Dollar für einen liebevoll garnierten Luxusburger aus Meisterhand -, dürfte den Erfolg des Marktkonzepts zusätzlich garantieren.

Über mangelnden Zuspruch kann sich der stylisch aufgemachte Foodcourt im „Eaton Centre“, zwei Stockwerke über der Underground City, nicht beschweren. Im Gegenteil: Bei allen meinen bisherigen Besuchen hatten sich vor den „Restos“, wie der Montrealer seine Esslokale nennt, lange Schlangen gebildet.

Sowohl die Restaurants als auch die Weinbar, die dazu gehörende Boutique und die Showkitchen lassen die Food-Kritiker der Stadt bisher ins Schwärmen geraten.

Mehr zum Time Out Market gibt’s  > HIER <

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