Vier Wände und viele Freunde

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Den Schneemann oben hat die kleine Clara mit ihrem Papa gebaut. Er steht direkt vor unserer Eingangstür und war als Geschenk und Abwechslung für uns gedacht. Die können wir gebrauchen. Immerhin beginnt morgen die zweite Woche unserer Quarantäne.

Natürlich könnte ich jetzt vom Frust erzählen, den so eine Selbst-Isolation mit sich bringt. Von den langen Tagen und Nächten, in denen wir noch immer erstaunlich viel vom Reisen träumen, von Hotelbetten und Flughäfen, von Bahnhöfen und Busterminals, die auf unserer Odyssee durch Spanien und Deutschland immer wieder als Startrampe für unsere Flucht vor dem Virus dienten.

„Gut möglich“, schreibt die frühere Nachbarin aus Hudson, „dass ihr am posttraumatischen Stress-Syndrom leidet“. Liane muss es wissen. Als medizinische Frontlinerin hat sie sich ein Leben lang mit Dingen wie diesen beschäftigt. „Wappnet euch!“, warnt sie uns.

Heute ist der siebte Tag in unseren vier Wänden, die wir seit einer Woche nicht mehr verlassen haben. Nicht einmal, um den Müll in den Keller  zu bringen. Damit haben wir die Hälfte der uns auferlegten Quarantäne hinter uns.

Aber ich will an diesem sonnigen Montrealer Spätnachmittag nicht jammern. Es geht uns gut, wir haben, dank Cassian, immer zu essen und zu trinken. Und wir haben, dem Großen Regisseur sei Dank, keinerlei Symptome.

Und wir haben viele gute Freunde und Bekannte, mit denen wir ständig in Kontakt sind. Darunter Menschen, die sich teilweise in ähnlichen Situationen befinden wie wir.

Wir haben den Video-Chat wieder für uns entdeckt. Skype, Facetime und was es sonst noch alles für Tools und Plattformen gibt, die einem die jeweiligen Gesprächspartner ganz nah bringen.

Cassian, den wir noch immer nicht drücken durften, schaltet sich öfter mal zu den Mahlzeiten zu, zum Frühstück oder auch zum Abendessen. Freunde aus Bonn und Köln, Tübingen, L.A. (Leutkirch/Allgäu) und gleich auch aus Ottawa klopfen virtuell an. Und auch Harlie und James mit ihrer kleinen Prinzessin, die nur ein paar U-Bahn-Stationen von hier wohnen.

Fast rührend werden wir von vorwiegend jungen Menschen umsorgt. Von Karine, zum Beispiel, einer jungen Frau mit knallrotem Haar, die ein paar Türen rechts von uns wohnt. Ob wir Wein brauchen, online mit ihr Scrabble spielen oder uns ihre Playlist bei Spotify anhören möchten, fragt sie. Und natürlich bringe sie immer und jederzeit gerne den Abfall für uns in den Keller.

Jean, mein Kumpel von gegenüber, checkt täglich das Postfach für uns. Nein, die Nespresso-Lieferung ist noch nicht da. Und überhaupt müsse ich unbedingt diese neue Serie bei Netflix anschauen. Die habe ihm noch den letzten Schlaf geraubt.

Das sind Lichtblicke in sozialen Diät-Zeiten wie diesen, wo Berührungen zur Gefahr und Körperferne zum Lebensretter werden können.

Noch vor wenigen Wochen sind wir 150 Kilometer zu Fuß durch Andalusien gewandert und haben die Schönheit Spaniens bewundert. Heute ist das Internet unser Schlüsselloch zur Welt.

Im Livestream sehe ich mir die täglichen Pressekonferenzen der Bundes- und Landesregierung an. Und frage mich, wie lange es bei all den – gut gemeinten – Drohgebärden noch dauert, bis Montreal, bis Kanada vollständig dicht gemacht wird.

Die Hunderttausende von Snowbirds, die jetzt aus den wärmeren Landstrichen der USA wieder zurück nach Kanada kommen, machen mir Angst.

Ein Präsidentendarsteller, der einer Nation bis vor kurzem noch weismachen wollte, dass ein harmloser Grippevirus aus China ein paar Leute befallen hat, bringt mein Blut bei all dem Stress noch weiter in Wallung.

Ich finde, Kanada und die Provinz Québec machen ihre Sache gut in dieser Krise. Auch wenn mir der Ton oft nicht gefällt, in dem Menschen hier an ihre Bürgerpflichten erinnert werden („Wir haben die Möglichkeit, euch ins Gefängnis zu stecken, wenn ihr nicht zu Hause bleibt!“), kommt die Message jetzt immer mehr an:

Bleibt daheim! Nur so können wir aus der Steilkurve eine flache Hügellandschaft machen.

An uns soll es nicht liegen. Wir haben Zeit.

Isoliert und doch nicht allein

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Der Sohn kündigt seinen Besuch per Handy an: „Ich komme gleich“, textet er – und ist auch schon da. Die Tüten mit Lebensmitteln, die er nach Einkaufsliste für uns besorgt hat, stellt er auf der Terrasse ab. Gestern gab’s aus besonderem Anlass noch einen wunderschönen Blumenstrauß dazu. Umarmen durften wir Cassian bisher nicht. Wir befinden uns in „Self Isolation“, wie die Behörden das so schön uncharmant nennen.

Zwei Wochen „Self Isolation“ waren uns am Montrealer Flughafen auferlegt worden, nachdem wir vor drei Tagen dort ankamen.

Die tagelange Flucht vor dem Virus hatte uns von Mallorca mit einem der letzten Flieger nach Stuttgart geführt. Von dort ging es weiter mit der Bahn nach Frankfurt. Zwei Tage später ging dann die Maschine mit dem Ahornblatt in Richtung Kanada.

Von Lore stammt das Zitat: „Wir sind Flüchtlinge mit Kreditkarte“.

Der Flug selbst war unspektakulär. Mitten in der Corona-Krise acht Stunden eingepfercht mit ein paar hundert weiteren Passagieren in einer Maschine zu sitzen, ist sicher nicht das, was der Immunologe empfiehlt. Aber wie sonst soll ein Transatlantikflug in Zeiten wie diesen funktionieren?

Bei der Ankunft in Montreal ging alles ganz schnell. Die Einwanderungsbediensteten waren freundlich und effizient: Woher? Mit wem? Irgendwelche Kontakte mit Infizierten?

Spanien, speziell Madrid, klingt in unserer Reise-Historie nicht sehr vertrauenserweckend. Aber nicht nur deshalb wurde uns ein Dokument mit Quarantäne-Bedingungen ausgehändigt, die wir zu befolgen haben.

Das Wichtigste: Für zwei Wochen herrscht Ausgangsverbot, auch die zweistündige Fahrt zum Blockhaus am See ist nicht erlaubt.

So eine Ausgangssperre mag in einem geräumigen Haus mit Garten noch einigermaßen erträglich sein. In einem offenen Loft, das Teil einer ehemaligen Fabrik ist, sieht das anders aus.

Aber wir sind geübte Aufeinanderhocker. Die beiden Caminos, die Jahre im Homeoffice – das alles hat uns gut vorbereitet auf die Zeit in der Selbstisolation. Wenn die Ansage dann „Jeder für sich“ lautet, ist klar: Bitte stör‘ jetzt meine Kreise nicht! Das funktioniert bisher wunderbar.

Gestern, nur für ein paar Minuten, traf man sich zufällig vor unserer Terrasse. die im Innenhof der ehemaligen Zigarettenfabrik liegt. In gebührendem Abstand (auch der wurde in den Anweisungen am Flughafen festgelegt, nämlich mindestens zwei Meter) trafen sich zufällig befreundete Mitbewohner, um uns willkommen zu heißen.

Den Verlauf unserer Reise kannten sie schon aus den Sozialen Medien. Deshalb beschränkte man sich bei diesem Gespräch auf ein paar sehr private Dinge. Wer braucht was? Wie kann ich dieses und jenes organisieren? Keine Küsschen zum glücklichen Wiedersehen, dafür ein paar Kekse.

Wir haben das große Glück, dass Cassian nur 500 Meter von unserer Wohnung lebt. Der beste Sohn von allen, bekommt hin und wieder eine Einkaufsliste von uns. Die arbeitet er peinlichst genau ab. Dass er als Selbständiger im Home Office arbeitet und über seine eigene Freizeit verfügen kann, kommt uns zugute.

Uns fehlt es bisher an wenig, lediglich an körperlicher Zuneigung. Nach unserer sechswöchigen Europareise durften wir unseren Sohn nicht einmal in den Arm nehmen.

Hier in der Wohnanlage wird „Sellf Isolation“ ernst genommen – nicht nur die für uns verordnete Quarantäne, sondern auch die freiwillige Isolation. Viele der meist jungen Leute, die hier leben, verbringen ihre Tage und Nächte in ihren Lofts.

Wir haben unsere eigene Facebook-Gruppe, über die wir kommunizieren. Da postet dann auch eine Nachbarin, die vier Türen von uns entfernt wohnt, einen virtuellen Lichtblick wie diesen: „Heute gibt’s backfrische Focaccia. Wer möchte?“ Als professionelle Fernsehköchin kennt sie die Regeln. Corona-Gefahr gebannt.

Und wie vertreibt man sich die Tage so in Selbst-Quarantäne? Man liest viel, hört Hörbücher, schreibt gelegentlich Texte, die vielleicht irgendwann veröffentlicht werden. Man chattet mit Freunden, räumt Regale und Schubladen um und tauscht sich per Whatsapp mit Camino-Pilgern aus Holland, Brasilien und Australien aus.

Vor allem aber freut man sich, dass man bisher ohne jeglichen Symptome in der neuen Wirklichkeit gelandet ist.

Corona-Horror statt Spanien-Urlaub: Wir sind wieder daheim

Was als zweimonatige Pilgerwanderung auf der Via de la Plata von Sevilla nach Santiago de Compostela geplant war, wurde zu einer Odyssee durch Festland-Spanien, Mallorca und Deutschland: Zu Fuß. Mit dem Bus. Per Bahn. Und immer wieder mit dem Flugzeug.

Seit wenigen Stunden sind wir wieder im heimischen Montréal. Es liegt noch Schnee, aber die Temperaturen lassen auf einen frühen Frühling schließen.

Wir sind froh und dankbar, den Wettlauf gegen die Zeit gewonnen zu haben – zumindest fürs Erste. Denn jetzt folgt erst einmal eine zweiwöchige Selbst-Quarantäne. Und natürlich denken wir etwas wehmütig an die Zeit im Süden zurück.

Patriotismus ist so gar nicht mein Ding. Aber noch nie hat mich der Anblick des kanadischen Ahornblatts mehr berührt als heute Morgen auf dem Frankfurter Flughafen. Da stand sie auf dem Rollfeld, die Air Canada-Maschine, die uns nach all den Turbulenzen der letzten Tage zurück nach Montréal brachte – zwei Monate eher als geplant und doch auf den allerletzten Drücker.

Gut möglich, dass auch der Airport in Frankfurt schon bald schließt, bzw. seinen Betrieb auf ein Minium zurückfährt. So wie es der Flughafen in Palma für die meisten Flüge getan hat. Wir hatten Glück und haben gerade noch einen der letzten Flüge aufs Festland bekommen..

Die Hektik und Ungewissheit der letzten Tage brachten uns fast an unsere Grenzen. Ein Flug nach dem anderen war storniert worden. Nachdem dann auch noch die Schließung unseres Ferienhotels im Can Pastilla angekündigt worden war, spitzte sich die Situation noch weiter zu.

Bis in die späte Nacht suchten wir fieberhaft nach Flügen, die uns aus der Insel-Falle befreien sollten. Mit Hilfe meines guten Freundes Stefan in Köln und Birgit, einer mir persönlich nicht einmal bekannten Frau aus dem Mallorca Internet-Forum, schnappten wir uns noch den letzten Flug von Palma nach Stuttgart.

Die Weiterfahrt mit der Bahn nach Frankfurt war, wie alles auf dieser Reise, teuer, weil spontan gebucht. Zwei Nächte im Airport-Hotel wurden notwendig, denn ein Weiterflug nach Montréal war erst am heutigen Donnerstag möglich.

Der Aufenthalt im Hotel schenkte uns viel Zeit. Gute Freunde riefen an, schlugen sogar vor, uns von weither im Hotel zu besuchen, um uns die Langeweile zu vertreiben. Aber wir mussten ablehnen. Nur registrierte Gäste wurden ins Hotel und damit ins Restaurant und in die Bar gelassen, wo das Glas Wein übrigens 17 Euro kostete.

Immer mal wieder haben wir uns ein paar Schritte in das Innere des Airports gewagt. Ein deprimierender Anblick: Bis auf einen Schalter, an dem sich ausschließlich asiatische Reisende zum Einchecken versammelten, herrschte gähnende Leere.

Heute früh, gleich nach dem Aufwachen, dann der erste Blick ins Handy: Würde unsere Maschine tatsächlich planmäßig fliegen und nicht wie fast alle anderen storniert werden?

Selbst am Gate traute ich dem Braten noch nicht ganz. Dort herrschte hektisches Treiben. Immer wieder wurden Passagiere ans Desk gerufen. Bei mindestens einem von ihnen habe ich gesehen, wie er abgewiesen wurde.

Das jüngste Dekret der kanadischen Regierung, wonach nur noch kanadische Staatsbürger und „permanent residents“ ausgeflogen werden, aber keine Touristen und Geschäftsreisende, hatte den Mann offensichtlich kalt erwischt. Er wirkte verzweifelt.

Aber dann, kurz nach neun, wurde wahr, was wir schon beinahe nicht mehr zu hoffen gewagt hatten: Wir durften an Bord.

Die paar Fragen nach unserem gesundheitlichen Befinden waren schnell beantwortet. Nein, wir haben weder Schnupfen noch Fieber. Kein Corona-Alarm für uns.

Viele der Fluggäste waren ursprünglich auf andere Zielflughäfen gebucht worden und mussten jetzt mit unserer Maschine mitfliegen. Montréal ist einer der wenigen kanadischen Airports, die für Transatlantikflüge noch nicht geschlossen sind.

Bei der Ankunft im Montréaler Flughafen eben ging alles ganz schnell. Standardfragen: Wo? Wie lange? Kontakte?

Und dann die Aufforderung zur freiwilligen Quarantäne. Machen wir natürlich.

Es gibt da ja noch immer das Blockhaus.

Ende einer Odyssee. Hoffentlich!

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Neuer Tag, neuer Flughafen, altes Problem: Coronavirus. Wer glaubt, die Pandemie hätte ein Stück Normalität erreicht, muss sich nur am Frankfurter Flughafen umsehen. Fraport, normalerweise einer der wichtigsten Europas, ist wie ausgestorben.

Unser Hotel ist Teil dieses Flughafens. Nur ein paar Schritte führen von der Lobby in die Ankunfts- und Abflughallen.

Ein paar Zeitungskioske, Brötchenstände und ein oder zwei Restaurants sind geöffnet. Aber nur bis zum späten Nachmittag, dann ist Schluss.

Bezahlt werden kann übrigens hier in den Verkaufsständen nur mit Karte. Wo viele Deutsche normalerweise eher Berührungsängste mit bargeldloser Bezahlung haben, wird sie jetzt sogar verlangt. Der Grund dafür: Geldscheine könnten Virenträger sein.

Auch hier im Hotel ist die Bedrohung durch das Virus zu spüren. Ausschließlich registrierte Gäste haben Zugang zum Frühstücks-Restaurant. Touristen oder sonstige Besucher werden abgewiesen.

Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass wir morgen früh mit Air Canada nach Montreal zurückfliegen können. Das wäre dann das vorläufige Ende unserer fast siebenwöchigen Odyssee durch halb Europa. Wie es in Montreal weiter gehen wird, sehen wir dann.

Gut, dass wir einen umsichtigen Sohn haben: Er hat uns eben ein Kühlschrank-Foto geschickt. Wir müssen nicht darben, so viel steht fest. Fürs Nötigste ist nach unserer Ankunft gesorgt.

UNTEN: Gespenstische Aufnahmen auch aus Palma de Mallorca: dort ist jetzt das Militär im Einsatz, um Straßen und öffentliche Gebäude zu desinfizieren.(Quelle: Inselradio)

Wir sind in Deutschland gelandet

Wir haben mal wieder Glück im Unglück. Mithilfe von Freunden ist es uns nach fieberhafter Suche im Internet in der vergangenen Nacht gelungen, einen Flug nach Stuttgart zu finden.

Unsere Odyssee, dir vor mehr als sechs Wochen in Málaga begonnen hatte, führte uns also jetzt nach Deutschland.

Mit einem Flugticket in der Tasche, konnten wir unser Hotel nach dem Frühstück verlassen. Die Stimmung auf dem Flughafen war gespenstisch. Sämtliche Cafés, Restaurants und Boutiquen waren geschlossen. Auch die Duty Free-Läden blieben dunkel.

Die Maschine nach Stuttgart war ordentlich voll, die Stimmung an Bord alles andere als urlaubsmässig. Ballermann ist anders.

Nein, das Presseaufgebot bei der Ankunft auf dem Flughafenrollfeld in Stuttgart war nicht wegen uns gekommen. Es galt unserer Maschine, die wohl zu den allerletzten gehörte, die Mallorca noch verlassen durften.

Ab sofort geht nichts mehr. Mit Ausnahme von Rückholaktionen startet und landet für mindestens 15 Tage kein Urlaubsflieger mehr auf Mallorca.

Auch der Fährverkehr von und nach Mallorca wurde eingestellt. Wer jetzt als Tourist noch auf der Insel ist, wird es schwer haben, von dort wegzukommen, wenn sein Rückflug nicht schon gebucht ist. Möglich, dass seine Chancen gleich null sind.

Hätten wir diesen Flug von Palma nach Stuttgart heute nicht angetreten, würden wir zu den Gestrandeten gehören, die jetzt noch auf der Insel sind.

Die Hotels auf der Insel schließen nach und nach. Auch wir sind von der Hoteldirektion ermutigt worden, vorzeitig auszuchecken. Ob wir den im Voraus bezahlten Zimmerpreis für die nächsten sieben Tage je wieder sehen werden, liegt an der Kulanz von booking.com. Wären wir Pauschalreisende, hätten wir wohl kein Problem.

Vorbildlich kümmerte sich übrigens das Hotelpersonal bis zur letzten Minute um jeden Gast, jedes Anliegen. Das nenne ich Service.

In Stuttgart war unsere Odysee leider noch nicht zu Ende. Im Moment sitzen wir im ICE zum Frankfurter Flughafen. Dort müssen wir zwei weitere Nächte in einem Hotel ausharren, ehe wir einen Flug nach Montreal bekommen. Zumindest sieht es im Moment so aus.

Rüdiger Edelmann, ein Radiokollege aus meinen Korrespondentenzeiten, ist Gründer und Moderator des Internetportals deutsches-reiseradio.de. Ihm habe ich heute kurz vor dem Abflug aus Palma noch im Flughafen dieses Interview gegeben.