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Über Herbert Bopp

Deutscher Journalist bloggt aus Kanada. Lebt in Montréal, auf Mallorca und im Internet. Mag Kommentare am liebsten per Mail: bloghausmail@herbertbopp.com

Willkommen in der Wirklichkeit

Spass in der Drehpause: Schattenspiele am Set.

Das Beziehungsdrama am Filmset steuert seinem Höhepunkt entgegen. Der alte Mann und das Mädchen kommen sich näher. Schlüpfrigkeit macht sich breit. Und während Theodores Welt am Set zusammenbricht, spielen sich im richtigen Leben – meinem Leben – Dramen ab, über die der Regisseur keine Kontrolle mehr hat. Wasserschaden im Loft. Und ein Kind, das um sein Leben kämpft.

Die Dreharbeiten für „Belle“ sind, zumindest für mich, abgeschlossen. Acht intensive Tage und Nächte in einer Lodge in den Bergen nördlich von Montreal. Umgeben von einer Gruppe von kreativen Menschen aus Frankreich, Italien, Belgien, Griechenland und natürlich Kanada. Zwei Wochen lang zusammen leben, essen, arbeiten, diskutieren, singen, spielen, kochen, wandern … fühlen sich an wie Jugendfreizeit für Erwachsene.

Swimmingpool-Wasser im Entlüftungsschacht

Einen Tag vor dem regulären Ende der Dreharbeiten dann der Anruf aus der richtigen Welt: Wasserschaden im Loft. Nach einer S.O.S.-Kurzreise vom Filmset nach Montreal ist alles klar: Beim Entleeren des Swimmingpools auf der Dachterrasse im 5. Stock war Wasser in die Entlüftungsschächte geflossen. Warum das Salzwasser ausgerechnet bei uns wieder austrat, bleibt das Geheimnis des Großen Regisseurs. Was nützt das Lamentieren: Vier Tage werden die Instandsetzungsarbeiten dauern. Was wichtig und wertvoll ist, konnte Lore rechtzeitig in Sicherheit bringen. Keiner ist verletzt, keiner gestorben. Die Versicherung erledigt den Rest.

Abends dann wieder zurück zum Set. Partyszenen mit „den Kids“, wie wir unsere Schauspielertruppe im „Film im Film“ nennen. Ausgelassene Szenen mit lauter Musik, viel Alkohol (Traubensaft) und Drogen (Süßstofftabletten). Morgens um halb fünf ist der Dreh endlich abgeschlossen.

Zweiwöchige Achterbahnfahrt der Gefühle

Wieder in der vom Wasserschaden heimgesuchten Wohnung zurück, fühlen sich die vergangenen zwei Wochen an wie eine Achterbahnfahrt. Unwirkliche Szenen im Mondschein, bittere Kälte beim Picknick auf der Terrasse. Und permanent das Knistern zwischen „Theodore“, dem alten Botaniker, und „Mae“, der jungen Schauspielerin.

Drama in der alten Heimat

Und dann, als hätte Sterling, der Regisseur, seine Künste über den Film hinaus auf die Wirklichkeit ausgeweitet, das nächste Drama: Beim Surfen im Internet finde ich unser Haus wieder, in dem wir 25 Jahre gelebt und gearbeitet haben. Das zweijährige Kind der neuen Besitzer, die das Haus vor vier Monaten bezogen haben, kämpfte nach einem Epilepsieanfall mit dem Tode. Als der Krankenwagen dann endlich eintrifft, weigert sich der Rettungssanitäter, den besorgten Eltern den Zustand ihres Kindes auf Englisch zu erklären. „Wir sind hier in Quebec“, soll der Erste-Hilfe-Mann gesagt haben, „hier wird Französisch gesprochen“. Und, ja: Dem Kind geht es wieder gut.

Ein Skandal, in der Tat. Aber in der von separatistischem Gedankengut geprägten Provinz Quebec nichts Außergewöhnliches. Die empörten Eltern haben daraufhin die Medien alarmiert. Unser Haus, nein: unser früheres Haus, ist seither plötzlich in aller Munde und auf allen Bildschirmen.

Es sind verrückte Zeiten, die wir hier erleben. Ein bisschen wie im Film.

NACHTRAG: Die Geschichte mit dem Kind wird übrigens kein Nachspiel haben: Die Vereinigung der Rettungssanitäter ist der Meinung, der Erste-Hilfe-Mensch habe absolut richtig gehandelt. Es könne von einem Rettungssanitäter der Provinz Quebec nicht erwartet werden, dass er sich mit einer Familie auf Englisch unterhalte, egal, in welcher Notlage sie sich befindet. Ein Skandal! An Tagen wie diesen frage ich mich, warum ich noch immer in einem Land lebe, in dem ein poliitisch motivierter, kleingeistig ausgetragener Sprachenstreit wichtiger ist als die Gesundheit der Bevölkerung.

Es darf gelacht werden

Entschuldigung, aber ich muss schon wieder über den Film schreiben, den wir zurzeit drehen. Es sind einfach zu viele Erfahrungen auf einmal, die da auf mich hereinschneien. Und wenn ich sie nicht gleich aufschreibe, dann verschwinden sie vielleicht irgendwo im Nirwana. Und das wäre ein Jammer. Nicht für die Menschheit, aber für mich.

Zu behaupten, dass die Dreharbeiten bisher eine tolle Erfahrung gewesen sind, würde der Intensität, die mit so einer Aktion einhergeht, nicht gerecht werden. Das Leben in der Lodge, wo die komplette Crew nun schon seit mehr als einer Woche wohnt und arbeitet, hat etwas von einem Jugendherbergs-Aufenthalt für Erwachsene. Man steht zusammen auf, isst zusammen, geht oder fährt gemeinsam zum Drehort, kommt abends wieder zusammen zurück und ist zwar richtig geschafft, aber auch richtig zufrieden.

Die meisten im Team sind jung, zwischen Anfang 20 und Mitte 30. Dass das Zusammenleben zwischen ihnen, John und mir (er 65, ich 63) trotzdem wunderbar klappt, grenzt fast schon an ein Wunder. Es gäbe so viel Potential für Reibungsflächen, bedingt durch Zeitdruck, Logistik, Wetter, spezielle Befindlichkeiten – aber es hat bisher nicht ein einziges Mal im Getriebe geknirscht. Im Gegenteil, auch nach einem zwölfstündigen Drehtag sitzen wir gerne und ohne Not gemeinsam am Tisch, essen zusammen, surfen im Web, machen oder hören Musik und freuen uns über die vielen schönen Dinge die uns der Drehtag wieder beschert hat. Zickenfaktor: Null.

Abgesehen von der sozialen Komponente, die mir dieser Dreh beschert, finde ich vor allem die Filmerfahrung selbst super spannend. Und lustig. Die Szene mit dem Kanu, zum Beispiel. Luca, mein Tonmann im „Film im Film“, musste mit mir zusammen im Kanu um eine kleine Insel herum auf dem Lac Cornu paddeln. Irgendwas stimmte nicht, wir kamen beide nicht richtig voran.

Am Dock, von wo aus das Kamerateam uns filmte, wunderten sie sich schon über unser ungelenkes Navigieren auf dem See und wurden langsam ungeduldig. Irgendwann war die Szene dann abgedreht. Abends, beim Anschauen der „dailys“, der tagsüber aufgenommenen Clips also, war klar: Wir hatten im Kanu die falsche Sitzposition eingenommen. Eigentlich verständlich, dass kein Tempo zustande kommt, wenn du im Boot mit der stumpfen Seite voraus ins Wasser stichst. Sterling, der Regisseur, kommentierte den Irrtum gelassen: „Das kommt davon, wenn ein Italiener und ein Deutscher im Kanu auf einem kanadischen See unterwegs sind.“ Ob die Szene nachgedreht werden muss, steht noch nicht fest.

Mit Sicherheit nicht als Teil des Film zu sehen sein wird jedoch diese Szene, die auf mein Konto geht: Damit die Akteure vor laufender Kamera nicht aus dem Bild „aussteigen“, werden für bestimmte Szenen so genannte „Marker“ gesetzt. Das sind Sandsäcke, die ein Entfernen aus dem Kamera-Aufnahmefeld schwierig machen. Und was macht ein blutiger Anfänger wie ich? Stolpert gleich bei der allerersten Szene über den Sandsack.

Sterling, der gute Mensch von der Regie, geriet auch darüber nicht in Panik. Im Gegenteil: Das wird ein klasse „Blooper“, meint er. „Bloopers“ heißen die Szenen, die beim Dreh in die Hose gingen und manchmal im Abspann des Filmes gezeigt werden.

Kleiner Trost: Wenn ich es bei meinem Schauspieltalent schon nicht in den Eröffnungstrailer schaffe, dann wenigstens mit einer Lachnummer in den Abspann.

Filmleben im Landhaus

Tag drei der Dreharbeiten – und wir sind alle guten Mutes. Das Wetter scheint endlich Sterlings Kameras zu mögen. Die Nässe vom ersten Tag, die Kälte von gestern – alles wie weggeblasen. Heute ist heute und die Sonne scheint, ein Bluejay hat sich mit unserer Multikultitruppe angefreundet und genießt seinen Fensterplatz vor der Lodge. Am Seeufer baut ein Biber an einem Damm. Alle finden das klasse, nur Sterling und Thibeau nicht. Sie müssen das Rascheln im Busch später ausfiltern. Filmen erfordert Kompromisse an allen Ecken und Enden.

Auch der heutige Tag hat, wie schon die ersten beiden Drehtage, im Morgengrauen begonnen. Raquel, die neben John die Hauptrolle in diesem vertrackten Beziehungsdrama spielt, serviert Omelette mit Spargel, Pilzen und Brokkoli. John, mit 65 unser Senior, lehnt dankend ab. Kein Grünzeug für ihn.

Thibeau, der Tonmann, kommt, wie immer zu spät zum Frühstück. Sein breites Lächeln unter den Dreadlocks ließe glatt die Sonne aufgehen, stünde sie inzwischen nicht längst über der Lodge, in der wir leben und arbeiten.

Sterling, der Regisseur von „Belle“, hat bis drei Uhr morgens Material gesichtet, Szenen vorsortiert, Töne gecheckt. Drei Stunden Schlaf reichen ihm, sagt er. Zuhause habe er auch nicht viel mehr. Er hat eine zehn Monate alte Tochter. Ruhige Nächte gehen anders.

Raquel und Luca, die beiden Jüngsten im Team, philosophieren gerade in breitestem Quebecer Slang über die Liebe, das Leben in Little Italy, wo Luca wohnt, und dem schicken Plateau, wo Raquel zu Hause ist. Auf dem Tisch liegt eine Biografie von Werner Herzog.

Julien aus Paris, der einzig Böse im Film, gönnt sich nach dem Frühstück noch eine Mütze Schlaf. Sterling und Thibeau haben längst die Locations für heute gesichtet. Nach dem gemeinsamen Frühstück dann das Production Meeting: „Herbert, don’t forget to leave your hat on“. Ich bin der Regisseur des Films im Film. Was ich gestern anhatte, muss auch heute getragen werden. Die Szenen, die während der letzten drei Tage gedreht werden, spielen alle an einem Tag und alle im Freien. Da muss die Kontinuität stimmen.

Zoë ist etwas beunruhigt. Sie versucht seit dem frühen Morgen den Mann in ihrem Leben anzurufen, er meldet sich nicht. Später erfährt sie: Er selbst, auch Schauspieler, musste kurzfristig zu einem Nachdreh nach Ottawa. Übermorgen heiraten die Beiden. 250 Gäste sind zur Feier in Montreal eingeladen. Am nächsten Abend geht’s zurück in die Lodge. Dann stehen uns noch drei, vier Drehtage bevor.

Wir, die Nebendarsteller, sind dann weitgehend fertig mit filmen. John und Raquel werden das Wochenende über hier bleiben und danach noch eine Woche. Dann ziehen sie um mit ihrem Wanderzirkus in ein Montrealer Industriegebiet. Dort werden Partyszenen in einer abgedrehten Loft gedreht. Mein Charakter hat in dieser Szene nichts zu suchen.

Ein Filmshoot ist anstrengend, manchmal nervig, oft total frustrierend. Aber immer spannend. Wie das richtige Leben.

Meine Multikulti-Filmtruppe

Als Schauspieler zu arbeiten, ist kein Zuckerschlecken. Gleich gar nicht, wenn man blutiger Anfänger ist wie ich. Der erste Drehtag war anstrengend und leider nur mäßig erfolgreich. Die Szenen, die heute aufgenommen wurden, müssen fast durch die Bank neu gedreht werden.

Das hat zum Teil mit dem Wetter zu tun, ein bisschen auch mit der Technik. Aber auch mit der Chemie untereinander. Die stimmt zwar beim Frühstück, beim Essen, beim Geschichten erzählen in der Küche der Lodge, wo wir wohnen und arbeiten. Aber beim Dreh selbst hat es zwischen uns noch nicht so richtig Klick gemacht.

Dabei könnte die Truppe nicht liebenswürdiger sein. Da ist John, Mitte 60, der sich als Bühnenschauspieler und in ein paar Filmen einen ordentlichen Namen in Montreal gemacht hat. Gebürtiger Ire, fröhlich, offen mit einer wunderbaren Herzensbildung.

Luca, 23, lebt vom Film und für den Film. Johnny Depp-Typ. Vater Italiener, Mutter Algonquin-Indianerin und das, was man hier als „Chick Magnet“ bezeichnet. Auf Typen wie ihn müssen die Frauen einfach fliegen. Denke ich mal.

Julien aus Paris. Hat jahrelang in Frankreich Film und Theater gemacht, ehe er nach London übergesiedelt ist. Dort hat er drei Jahre hauptsächlich Studioarbeit geleistet. In meinen Augen der beste Schauspieler am Set. Ein Clown, obwohl er, wenn er sich unbeobachtet fühlt, immer ziemlich düster dreinschaut.

Zoë, 50, Halbgriechin, Fotografin mit beeindruckendem Portfolio. Hin und wieder mal eine kleine Filmrolle. Die Verschwiegene am Set. Vielleicht auch die Nachdenkliche. Am Samstag unterbricht sie die Dreharbeiten mal kurz für ihre Hochzeit. Einen Tag später wird sie bereits wieder hier sein. Wahnsinn, was manche Leute tun, um in einem Film mitspielen zu können.

Raquel, 27, Frankokanadierin mit einigen Filmen im Resümee. Piercing, hübsch und sicher auch sehr talentiert. Kann aber vom Filmen leider nicht leben. Macht deshalb gelegentlich Musik in Las Vegas, fotografiert in irgendwelchen Studios oder arbeitet als Kellnerin in einer angesagten Montrealer Bar.

Und dann ist da noch Sterling, der Regisseur. Eigentlich Dokumentarfilmer und Musikvideoproducer. „Belle“ wird sein erster 90-Minuten-Featurefilm sein. Mitte 30, hochmotiviert, professionell und einfach nur ein klasse Typ. Für ihn ist dieser Film mehr als eineinhalb Stunden Unterhaltung. Er will sich damit auch in diesem Genre einen Namen machen.

Thibeau ist Sterlings rechte Hand. Regieassistent, Tonmensch, der Mann für die gute Laune am Set. Dreadlocks, Mitte 20, Belgier, Eltern Kongolesen. Hat zwei Jahre auf Mallorca als Animateur gearbeitet und legt, wenn er nicht gerade Musik auflegt, das beste Barbecue-Chicken aller Zeiten auf den Grill.

Diese manchmal etwas chaotische, aber immer liebenswerte Multikulti-Truppe will es also innerhalb der nächsten Wochen schaffen, einen Film an den Start zu bringen, für den sich nicht nur keiner schämen muss, sondern jeder stolz darauf sein kann.

Schaun mer mal.

Die (Film-)Rolle meines Lebens

So fühlt es sich also an, wenn man mit 63 die erste Filmrolle seines Lebens bekommt und demnächst vor der Kamera steht. Gleich kommt der Fahrer. Dann geht es in die Berge, nördlich von Montreal. Dort wird bereits seit einer Woche gedreht. Mein Charakter kommt erst ab Montag im Film vor. Vier Tage diese Woche, drei in der darauffolgenden – so sieht der Drehplan aus. Und ich bin nervös wie ein Teenager vor dem ersten Date.

„Kein Grund zur Nervosität“, beschwichtigt mich Sterling am Telefon. Er ist der Regisseur von „Belle“.  Sterling muss es wissen. Er hat schon einige Indie-Produktionen hinter sich. Ein richtiger Kassenhit war nicht darunter, aber schöne, ästhetische Filme über die unterschiedlichsten Themen sind unter seiner Regie entstanden, von Ruanda bis zum Rappermovie. Einer seiner Kunstfilme wurde im New-Yorker Guggenheim-Museum gezeigt.

„Belle“ ist ein Film im Film

herbert„Belle“ ist nichts von alledem. Es ist ein Film im Film. Ein Kinofilm, der die Geschichte eines älteren Mannes (Theodore) erzählt, der sich bei Dreharbeiten in eine blutjunge Schauspielerin verliebt und dabei an den Folgen von so etwas wie Altersrassismus zu leiden hat. Vor allem ein Kollege am Set macht sich gerne lustig über den älteren Herrn, für den das Leben seit der Begegnung mit der jungen Schauspielerin „Mae“ erst richtig anzufangen scheint. Und das mit 62 Jahren.

Ursprünglich war ich für die Rolle des Theodore gecastet worden. Aber der Regisseur hatte Erbarmen mit dem neugierigen, aber Film-unerfahrenen Journalisten, der zwar hinter der Kamera gearbeitet hat, niemals aber davor. Jetzt ist die Rolle mit einem routinierten Schauspieler besetzt. Und das ist gut so.

Manchmal haut Waldemar auf den Tisch

Es wurde neu gecastet. Meine Rolle ist jetzt die des Regisseurs des Films im Film. Waldemar, ein deutscher Filmemacher mit europäischem Akzent, älter, erfahren, cool, aber dennoch freundlich, das Ganze mit dem Touch des Bohemiens. Waldemar hat das Wort am Set. Aber er ist mehr als ein Regisseur. Er vermittelt, strahlt Ruhe aus. Und wenn es mal zu sehr knistert zwischen der jungen Mae und dem alten Theodore, haut Waldemar auch mal auf den Tisch.

Es ist viel Text, den ich zu lernen hatte, zu viel eigentlich für Einen, der als Hörfunkkorrespondent ein Leben lang frei von der Leber sprechen durfte. Das Script, sagt Sterling, sei nur die Vorlage. Ich solle mir die Dialoge „mundgerecht“ machen. Wegen der Authentizität. Das werde ich gerne tun. Wer sagt denn schon „would it be a bother“ wenn „would you mind“ viel flüssiger klingt?

Leben und arbeiten in der Lodge

Schauspieler, Regisseur und Crew wohnen dort, wo gedreht wird: In einer wunderschönen Lodge an einem See in der bergigen Landschaft der Laurentiden. Der Indian Summer ist dort vorbei. Vor ein paar Tagen fiel der erste Schnee. Es gibt Szenen am Kamin, im Wald und auch in einem Ruderboot im See. Und, ja, es gibt auch erotische Szenen in „Belle“. Aber es ist in erster Linie ein vertrackter Beziehungsfilm mit ein bisschen verbotener Liebe und schönen Bildern.

Während der Dreharbeiten darf nicht fotografiert werden. Aber ich werde versuchen, hier im Blog ab und zu meine Eindrücke niederzuschreiben.

Dann also bis demnächst in diesem Theater.