Das Blut des „Großen Bären“

“Wenn der himmlische Jäger den Großen Bären erlegt hat, bedeckt sein Blut die Wälder“. So erklären die Indianer das Naturschauspiel, das sich zurzeit wieder in Québec und anderen Teilen Kanadas bietet.

Hier oben am Lac Dufresne, eineinhalb Autostunden nördlich von Montréal, hat der Indian Summer an diesem langen Thanksgiving-Wochenende seinen Höhepunkt erreicht. Sie, die Besucher meines Blogs, sollen auch dieses Jahr wieder einen Logenplatz bekommen. Klicken Sie sich einfach durch die Bildergalerie oben.

Wenn Sie vom „Wald in Flammen“ gar nicht genug bekommen können, besuchen Sie doch die Fotoserie vom letzten Jahr. Übrigens: Das Panoramafoto am Kopf der Seite wird Sie von jetzt an bis in den Winter begleiten. Cassian hat es vor einer Woche aufgenommen. Es zeigt den Blick von unserem Blockhaus auf den Lac Dufresne.

Oktoberfest mit Bier im Becher

Es gehört schon ein wenig Chuzpe dazu, mit einem umgehängten Oktoberfestherz in den Airport-Shuttle von Dorval nach Downtown Montreal zu steigen – und das in nüchternem Zustand. Aber was tut man nicht alles aus Freude über ein Gastgeschenk, das die Frau an deiner Seite aus München mitgebracht hat. Zum ersten Mal in ihrem Leben war Lore mit Freunden über die Wiesn geschlendert. Das Herz als Mitbringsel musste sein.

Ochsen am Grill und Bierkrüge so groß wie Gießkannen sind nicht jedermanns Sache. Man muss das Oktoberfest auch nicht mögen, aber man sollte es einmal erlebt haben. Als Kinder waren wir häufig auf der Wiesn. Aber das letzte Mal, dass ich ein Herz-am-Bandl um den Hals hängen hatte, ist fast 50 Jahre her. Und jetzt kommt also Lore aus Deutschland angereist und bringt mir wieder eins. Wie schön!

In Kitchener tanzt der Bär

Oktoberfeste gibt es auch in Kanada, das größte davon in Kitchener/Ontario, nicht weit von Toronto. Ich war, um ehrlich zu sein, nie dort, habe mir aber sagen lassen, dass dort der Bär tanzt. Was immer das in Kanada heißen mag. Früher hieß Kitchener übrigens wegen seiner stark vertretenen deutschen Bevölkerung „Berlin“. Es gab jedoch, wie wir wissen, in der Geschichte eine Phase, als deutsche Bezeichnungen keine so richtig gute Idee mehr waren. Also einigte man sich wieder auf Kitchener.

Auch zu meiner Zeit in Winnipeg/Manitoba wurde jedes Jahr Oktoberfest gefeiert. Ich glaube mich erinnern zu können, dass aus Marburg jahrelang ein freundlicher Herr in Sepplhosen eingeflogen wurde. Der zog dann eine Woche lang als „Mister Oktoberfest“ ein Bühnenprogramm ab und fiel vor allem durch seinen drolligen deutschen Akzent auf. Irgendwann verschwand der Pseudo-Bayer dann wieder und lebte ein vermutlich beschauliches Leben an der Lahn.

Statt Bierzelt eine Eishockey-Arena

So richtig erwärmen konnte ich mich für diese Festivitäten nie. Vielleicht liegt es daran, dass das Oktoberfest nicht in Zelten stattgefunden hat wie in München, sondern in einer überdachten Eishockeyarena. Ein anderer Grund für meine Abneigung gegen Volksfest-Kopien dieser Art sind die Plastikbecher, aus denen Bier, Schnapps und Wein getrunken werden.

Dass es für die Veranstalter durchaus Sinn macht, Plastik statt Glas- oder Steinkrüge zu servieren, leuchtet ein. Keine Schlägereien, bei denen das Opfer einen Bierkrug aufs Haupt kriegt und auch sonst keine Scherben. Trotzdem: Bier gehört nicht in den Plastikbecher und Wein noch weniger. Andererseits erinnere ich mit Schrecken an eine Szene während des Kölner Karnevals. Nach einer der närrischen Nächte verwandelte sich der „Alte Markt“ in eine Müllkippe mit Tausenden von zerdepperten Bier- und Weinflaschen. Lustig ist anders.

Das mit den Festivitäten ist in Kanada so eine Sache. Klar, es ist schön, wenn man  ohne Scherben im Kopf auch nach einer feuchtfröhlichen Nacht noch den Heimweg antreten kann. Aber muss es denn immer gleich sooo gesittet zugehen? Bei den meisten Open-Air-Festivals, die ich hier besucht habe, war es streng verboten, Alkohol hinter die Eingangsschranken zu schmuggeln. Das Sicherheitspersonal durchsucht Taschen und Rucksäcke nach Bier und Schnapps – kein einladender Auftakt für ein fröhliches Fest.

Dabei können auch Kanadier ganz gut feiern. Vor allem die Frankokanadier hier in Québec sind für ihre Parties bekannt. Aber so richtig in Stimmung kommt man nur schwer, wenn die Verbotsschilder („No Smoking!“ „No alcohol, No drugs!“) prominenter sind als die Bühnendekoration.

Kanadagänse? Alles Kacke!

Überhaupt mag der Kanadier seine „Don’t-do-list„.  An einem Teich habe ich neulich Schilder gesehen, auf denen vor dem Füttern von Kanadagänsen gewarnt wird. Dass Tiere in der freien Wildbahn nicht gefüttert werden sollen, liest man ja auch in Deutschland öfter. Bizarr fand ich jedoch die Begründung für das kanadische Fütterungsverbot: Jede Gans hinterlässt angeblich pro Sitzung 100 Gramm Kacke. Diese Menge, so hieß es auf den Verbotsschildern, sei völlig unakzeptabel und stelle einen Verstoß gegen die Umweltbestimmungen dar. Ganz ehrlich? Ich finde eher, so ein Fütterungsverbot ist ein Verstoß gegen den Tierschutz.

Wobei wir zwar nicht wieder beim Oktoberfest wären, aber trotzdem: Prost!

Grenzwertiges vom Zoll

In einem Blog, den ich abonniert habe, fand ich heute eine bizarre Geschichte. Zwei junge Deutsche, die zurzeit in Vancouver leben, wollten mit dem Auto von Kanada in die USA übersetzen. An der Grenze wurden sie von einem amerikanischen Zöllner wieder zurückgeschickt. Ihr Verbrechen? Sie hatten Feuerholz im Kofferraum, das sie für ihren Campingtrip benötigten.

Ich fasse es nicht! Diese Spaßbremsen am Zoll brachten es also tatsächlich fertig, zwei jungen Leuten ihren Campingtrip zu vermiesen. Am besten ich zitiere mal eben aus dem Blogpost:

„Das Zelt ist gerade erst von unserem letzten Trip getrocknet, da wird es auch schon wieder zusammengepackt. Da wir auch noch etwas Feuerholz haben, wird dieses ebenfalls eingepackt und los geht’s Richtung USA.

An der Grenze warten wir ca. eine halbe Stunde. Als wir dann endlich dran sind und die Frage nach den Aktivitäten, die wir machen möchten, mit “Camping” beantworten, müssen wir auch schon den ersten Dämpfer hinnehmen.

Frage: Darf man in Kanada gekauftes Feuerholz in die USA einführen? Antwort: Nein. Grund: Feuerholz aus Kanada, welches nicht nach bestimmten Richtlinien behandelt wurde, darf nicht mitgenommen werden. Also raus aus dem Auto, rein zu den Grenzbeamten.

Nach einer Autodurchsuchung, die ohne unsere Anwesenheit stattfand (!) mussten wir wieder zurück nach Kanada, das Holz dort irgendwo loswerden (haben es in einer Nebenstraße abgelegt) und dann die ganze Prozedur noch einmal von vorne. Hierbei sei jedoch erwähnt, dass sich der sehr freundliche Grenzbeamte ausdrücklich bei uns entschuldigt hat, weil ihm das Ganze peinlich war. War ja unser Fehler… Passiert bestimmt nicht nochmal.“

Fast jeder, der im kanadisch-amerikanischen Grenzgebiet lebt, kann eine Begebenheit wie diese erzählen. Lore wurde einmal stundenlang in einem fensterlosen Raum festgehalten, weil sie dem Grenzbeamten auf seine Frage nach ihrem Beruf wahrheitsgemäß gestanden hatte, dass sie malt.

Er: „Dann sind Sie also Künstlerin?“ Sie: „Ja.“. Er: „Und was passiert mit den Bildern?“ Sie: „Die hängen bei uns in der Wohnung. Manchmal verschenke ich eins“. Er: „Sie verschenken doch keine Bilder, Sie verkaufen sie doch bestimmt!“ Sie: „Früher ja, da hatte ich Ausstellungen, zurzeit aber nicht mehr“. Er: „Versteuern Sie die Einnahmen aus Ihrem Kunstgewerbe?“ Sie: „Ich betreibe im Moment kein Kunstgewerbe. Wie gesagt: manchmal verschenke ich Bilder, die ich gemalt habe“.

Der Beamte blieb hartnäckig, machte einen Vermerk in ihre Einwanderungspapiere, behauptete steif und fest, sie betreibe ein Gewerbe und machte ihr von da an ganz schön das Leben schwer. Jede Einreise in die USA wurde künftig zum Spießrutenlauf. Erst als sie kanadische Staatsbürgerin wurde, hörte die Schikane an der Grenze auf.

Das Härteste, das ich in dieser Hinsicht erlebt habe, spielte sich an einem kleinen Grenzposten zwischen dem Yukon und Alaska ab. Ich war auf dem Weg nach Valdez, um eine Reportage über die Nachwirkungen der bis dato größten Umweltkatastrophe der amerikanischen Geschichte (Exxon Valdez) zu machen.

Grenzbeamter: “Wohin?” Ich: “Valdez”. Er: “Wozu?” Ich: “Reportage über “Exxon Valdez”. Er: “Was ist eigentlich aus dem besoffenen Kapitän des Tankers geworden?” Ich: “Der lebt in den USA und hat keinen Job mehr”. Er zieht jetzt seine Knarre aus dem Halfter und macht tatsächlich Bummbummbumm-Schießbewegungen. Und dann: „Ich hätte den Bastard erschossen“.

Danach wieder zu mir: “Tragen Sie Schusswaffen mit sich?” Ich: “Nein, sollte ich?“

Noch Fragen?

Aber es gibt auch andere Episoden am Zoll: Das skurrilste Erlebnis liegt schon einige Jahre zurück. Ein Freund aus Waiblingen hatte mir diverse Schnupftabaksorten in hübschen Dosen geschickt. Dazu muss man wissen, dass ich in meinem früheren Leben stolzer oberschwäbischer Vizemeister im Wettschnupfen war.

Das ging so: Innerhalb einer Minute mussten die Kandidaten möglichst viel Schnupftabak in die Nase befördern und dabei ein sauberes Gesicht bewahren. Und weil es in Winnipeg den Schnupftabak meines Herzens nicht gab, erbarmte sich der Kumpel in Deutschland und schickte mir etwas Auserlesenes fürs Näschen.

Eigentlich eine hübsche Idee. Nur: Die kanadischen Zollbeamten rochen Schlimmes. Die diversen Pülverchen sahen ja auch verdammt verdächtig aus. Also: Vorladung ins Zollamt. Unter den kritischen Augen der Zöllner musste ich eine Prise nach der anderen probieren. Und weil man dem “German sniffer” trotz heftigen Niesens keinen Drogenrausch nachweisen konnte, war das Schmalzler-Schnupfpaket meins.

Einige der Beamte waren so von meinem Hobby fasziniert, dass sie sich auf mein Geheiß hin jetzt auch an der Schnupftabakdose bedienten. Wohl selten wurde  in einem kanadischen Zollamt mehr geniest, ohne dass auch nur ein einziger Beamter Schnupfen hatte.

Fast wie im Film

Weg da, Tom Cruise! Platz machen, George Clooney! Warm anziehen, Gérard Depardieu! Es gibt Konkurrenz. Sie wohnt im Montrealer Stadtteil St. Henri und wird demnächst im nicht ganz taufrischen Alter von 63 Jahren erstmals vor der Kamera stehen. Die Konkurrenz bin ich. Oder so ähnlich.

Moment bitte, meine Agentin!“ macht sich gut, wenn man das Mittagessen mit Freunden mal kurz für einen Handy-Anruf unterbrechen muss. Danach gibt’s keine Zweifel mehr: Die Rolle, für die ich neulich gecastet worden bin, ist mein. Warum sich der Regisseur ausgerechnet für ein Radiogesicht entschieden hat, dessen einziger Bühnenauftritt 55 Jahre zurück liegt (stummer Fliegenpilz im Ummendorfer „Adler“-Saal), bleibt sein Geheimnis. Der Mann wird schon wissen, was er (sich damit an-) tut.

Der Spaßfaktor ist höher als die Gage

Gedreht wird Ende Oktober. Für meine Szenen werden Schauspieler und Crew eine Woche lang in einem Landhaus in den Bergen nördlich von Montreal leben und arbeiten, der Rest wird an anderen Locations gedreht. Ich stelle mir das vor wie im Schullandheim, nur mit besserem Catering. Die Gage wird zwar nicht ganz so hoch sein wie der Spaßfaktor. Aber Hilary Swank hat für ihre erste Filmrolle in „Boys don’t cry“ auch nur 3000 Dollar kassiert. Und hinterher gab’s einen Oscar.

Lampenfieber? Und wie! Am meisten beschäftigt mich im Moment die Frage: Wie um Himmels willen soll ich einen Text auswendig lernen, wenn ich es nicht einmal schaffe, mir die Handynummer meiner Frau zu merken? Auf der Suche nach der Antwort gibt es glücklicherweise in der eigenen Familie einen Menschen, der bereits Filmerfahrung hat. „Warten bis ganz zum Schluss„, meint der Sohn, „und dann voll Power Texte pauken„. Die Technik gefällt mir.

Vorsicht beim Text auswendig lernen!

Durchaus praktikable Tipps für fast learning gibt’s auch von Tante Google: „Text aufnehmen und bei jeder Gelegenheit abspielen lassen. Im Bad, im Bus, im Auto„. Aber Vorsicht, warnt das Internet: Laut nachsprechen sei nur in „einer dafür geeigneten Umgebung“ zu empfehlen. „Sie könnten sonst in peinliche Situationen geraten„.

Der Tipp ist gut. Zumal meine Filmpartnerin eine starke junge Frau sein wird, die bei einem älteren Herrn schon mal schwach wird. Ein lautstark geprobtes „Ich bin verrückt nach Dir!“ in der U-Bahn könnte leicht zu Verwicklungen führen.

Der einsamste Highway der Welt

Wer sich für Trucks, exotische Gegenden und Abenteuerreisen interessiert, sollte sich unbedingt eine tolle Bildergalerie auf Spiegel-Online ansehen. Dort werden die angeblich härtesten Routen für Lkw-Fahrer gezeigt. (Dass ausgerechnet die Kassler Berge aufgeführt werden, kann ich zwar nicht so richtig nachvollziehen, aber bitte …) – Beim Durchklicken der Fotos habe ich mich an eine Reportage über den Dempster Highway erinnert, die ich vor Jahren für einige ARD-Sender gemacht habe. Hier ist die Textversion. Den Link zum Audio finden Sie am Ende der Seite:

„Kies und Schotter prasseln unentwegt gegen Karosserie und Windschutzscheibe. Schon bald überzieht eine bräunliche Staubschicht Lenkrad und Armaturenbrett. Irgendwann geht das Hüsteln los. Jetzt eine Raststätte, eine Tasse Kaffee, ein Glas Wasser, das wär’s. Aber hier oben gibt es nichts dergleichen: Bis zur einzigen Tankstelle auf der 671 Kilometer langen Strecke sind es noch fünf Stunden. Zeit genug, um endlich mal wieder Radio zu hören. Oder Freunde auf dem Handy anzurufen. Aber nichts geht. Kein Signal. Der Dempster Highway ist die Straße ins Nirgendwo. Und nirgendwo ist der Autofahrer einsamer als auf dem Dempster Highway.

Unterwegs im Yukon mit einem Allwheeler vom Typ „Yukon“

Der Trucker Charly Procter kennt den Dempster wie seine Hosentasche. Irgendwo zwischen den Tombstone-Mountains und Fort McPherson begegnen sich unsere Fahrzeuge. Man hält an, steigt aus, schüttelt sich die Hände. Zwei Fremde auf der Nowhere-Road tauschen ihre Erfahrungen aus. Er: der Lkw-Fahrer, der 60-tausend Liter Flugzeugbenzin nach Inuvik transportiert. Ich, der Reporter, der sich einen kanadischen Traum erfüllt: Eine Fahrt auf dem wohl einsamsten Highway der Welt.

John Duncan Dempster hat dem Highway seinen Namen gegeben. Er war das, was man damals “ein ganzer Kerl” nannte. Ehe der Dempster Highway 1979 als befahrbare Straße gebaut wurde, hatte John Dempster die Strecke mehr als ein Dutzend Mal auf dem Hundeschlitten zurück gelegt. Er versorgte die Bewohner der Arktissiedlung Inuvik mit Lebensmitteln, Medikamenten und auch mal mit Weihnachtsgeschenken für die Kinder. Als der Hundeschittenpfad dann irgendwann zur Schotterstraße aufstieg, verstarb Mr. Dempster kurz darauf.

Ein Abenteuer ist die Fahrt auf dem Dempster Highway zwölf Monate im Jahr. Im Herbst, während des Indian Summer, wird die Fahrt ein Fest für die Sinne: Der Laubwald blüht regelrecht in allen Farben. Mit Wildblumen übersäte Täler wechseln sich ab mit Tundra-Landschaften. Schneebedeckte Berge mit sanften Hügeln. Wer Glück hat, sieht Grizzlybären, Wölfe oder rieisige Karibuherden.

Die erste Phase der Arktis-Autobahn war schon in den 50-er-Jahren eingeleitet worden. Doch der Bau wurde zu teuer, das Projekt wieder gestoppt. 1968 dann ein weiterer Versuch. Elf Jahre später war die 671 Kilometer lange Fahrbahn fertig. Die Schotterstraße verläuft über Permafrost. Deshalb wurde zur Isolation zunächst ein zwei Meter dickes Kiesbett gestampft. Damit soll verhindert werden, dass der Fahrbahnbelag bei eventuell einsetzendem Tauwetter absackt.

„D-Day“ nennen Kanadier den Tag, an dem sie zum ersten Mal auf dem Dempster Highway fahren. Viele sind es ohnehin nicht. Weil es auf der kompletten Strecke weder Polizei noch Krankenstation gibt, ist die Fahrt über den Dempster nichts für Zartbesaitete. Ein Plattfuß wird ohne mehrere Ersatzreifen zum unkalkulierbaren Risiko, ein noch so kleiner Unfall leicht zur Katastrophe. Auf etwas ist jedoch auf dem Dempster Highway immer Verlass: Staub, Staub und nochmal Staub. Und auf das Gefühl, einen der außergewöhnlichsten Highways der Welt befahren zu haben.“

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